Investoren-Meeting: oekostrom AG

Neue Perspektiven in Ungarn und Tschechien

‘Der drastische Anstieg des Ölpreises von 27 auf gut 50 Dollar pro Barrel in diesem Jahr hat uns dramatsich vor Augen geführt, dass die Erneuerbaren langfristig die einzige Alternative in der Energiefrage sind’, erklärte Ulfert Höhne, Vorstand der oekostrom AG anlässlich eines Investoren-Meetings gestern, Donnerstagabend. Max Deml, Herausgeber der Zeitschrift ÖKO-INVEST, meint, dass sogar die Ölkonzerene längst diese Entwicklung erkannt haben: ‘Die Ölkonzerne haben ihre Szenarien bis 2050 schon geschrieben, die meisten gehen davon aus, dass sie dann nicht mehr Öl, sondern Erneuerbare als Hauptumsatzträger haben. Shell und BP haben längst eigene Tochtergesellschaften, die Solarmodule produzieren.’

Trotzdem will Deml ökologisch überzeugten Investoren Aktien von Shell und BP nicht empfehlen, ‘weil man nicht den sauberen Teil alleine erwerben kann.’

Alternativen sind laut Deml Aktien von Herstellern wie Vestas Wind Systems, von Projektierern wie Energiekontor, von Systemhäusern wie Phönix Sonnenstrom oder von Planern/Betreibern wie Wind 7 oder oekostrom AG

In Österreich ist die oekstrom AG eines der wenigen Unternehmen, das den strengen Kriterien eines ethisch-ökologischen Investments gerecht wird. Dazu gehört nicht zuletzt, dass die oekostrom AG kürzlich als familienfreundlicher Betrieb zertifiziert wurde. Zur laufenden Kapitalerhöhung werden die Aktien mit Nominale 100 Euro zu einem Kurs vo 150 Euro ausgegeben.

Mit ihrem vorausschauenden Management hat die oekostrom AG bisher immer schnell und effizient auf die häufig wechselnden wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen reagiert. Auch auf die aktuelle Ökostromnovelle ist das Unternehmen, das in diesem Jahr früher als geplant den Turnaround schaffen wird, vorbereitet. So laufen derzeit Vorbereitungen zur Errichtung eines Kleinwasserkraftwerks in der Steiermark. ‘Wir haben bisher bewiesen, dass wir das Geschäft mit Windkraft und Photovoltaik verstehen und wollen künftig Biomasse und Wasserkraft weiter ausbauen’, so Höhne. Außerdem werden Projekte in Ungarn und Tschechien geprüft. Insbesondere in Ungarn verspricht die Politik stabile, zukunftsweisende Rahmenbedingungen.



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