© EnBW/ Ladestation von EnBW
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E-Mobilität alltagstauglich mit geladenen Kilowattstunden verrechnet

Im neuen Tarif der EnBW zahlen E-Auto-Fahrer nur den Strom, den sie tatsächlich laden - im größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Eigentlich ist es in Zeiten wie diesen notwendig, zu anderen Mobilitätsformen umzusteigen. Da stellt sich oft die Frage: "Fahre ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder lohnt sich ein E-Auto?" Immer noch gibt es Vorbehalte gegenüber Elektrofahrzeugen, manche meinen auch, es hätte vermeintlich eine geringe Reichweite. Diejenigen aber, die bereits ein Elektroauto fahren, hatten bisher mit teilweise wirklich undurchsichtigen Preismodellen für das Laden zu kämpfen. Doch damit ist jetzt Schluss: Das Energieunternehmen EnBW bietet mit etwa 25.000 Ladepunkten das größte Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und mit der Einführung eines neuen Tarifs ab 1. März 2019 zahlen Nutzer von Elektroautos nur noch exakt so viel, wie sie tatsächlich verbrauchen.

Fairer Tarif für mehr Transparenz

Die tatsächlichen Kosten für das Laden von E-Autos sind für die Nutzer oft nur schwer nachzuvollziehen. Mal berechnen sich Preise pauschal, sehr oft mit Zeit und häufig zuzüglich einer Gebühr für das Starten des Ladevorgangs. "Wir legen großen Wert auf die Meinung unserer Kunden. Für sie sind die vielen unterschiedlichen Tarife auf dem Markt meist undurchschaubar. Das wollen wir nun vereinfachen", erklärt Marc Burgstahler, bei EnBW für Elektromobilität verantwortlich. Daher führt das Unternehmen ab 1. März 2019 einen transparenten Tarif ein, der in zwei Varianten, und zwar einmal für Standard- und einaml für Viellader kommt. Er errechnet sich als erster Ladetarif allein aus den verbrauchten Kilowattstunden und verzichtet auf alle sonstigen Kosten wie Gebühren für Standzeiten, für das Laden an Stationen anderer Anbieter oder im Ausland. Auch eine Höchstlademenge gibt es nicht.

Zu "fairem" Verhalten ruft die EnBW dabei jedoch auch ihre Kunden auf. Wer fertig geladen hat, sollte den Ladepunkt trotzdem so schnell wie möglich für andere freigeben. Burgstahler sagt: "Dabei wollen wir E-Mobilisten nicht unnötig unter Druck setzen. Aber wir beobachten, ob das dann auch wirklich funktioniert."

Elektrisch weiterkommen dank größtem Ladenetz

Mit etwa 25.000 Ladepunkten in der DACH-Region bietet die EnBW die höchste Netzabdeckung, um elektrisch zu laden. Durch eine Kooperation mit Tank & Rast sind auch Überlandfahrten kein Problem mehr, denn an jeder dritten Raststätte des Unternehmens stehen bereits deutschlandweit Ladestationen der EnBW. "Ein flächendeckendes Netz, mit dem auch lange Strecken kein Problem mehr sind, ist ein wichtiger Schritt für die Alltagstauglichkeit von E-Mobilität", sagt Burgstahler.


Während in Norwegen der Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen an den Neuzulassungen im Jahr 2017 bereits über 39 Prozent betrug(1), waren es in Deutschland 2018 nur etwa 2 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge(2). Um nachhaltige Mobilität einfach und zugänglich für alle zu machen, arbeitet die EnBW unermüdlich am weiteren Ausbau des Ladenetzes. Allein bis Ende 2020 wird die EnBW 1.000 Schellladestandorte in Deutschland betreiben. Die EnBW mobility+ App hilft auch bei der Auswahl des passenden E-Autos, zeigt verfügbare Ladepunkte auf und ermöglicht mobiles Zahlen - alles in einer Anwendung.

Weitere Informationen rund um den neuen Tarif der EnBW im Bereich E-Mobilität gibt es hier.

(1)IEA, Statista 2019 (2)https://www.goingelectric.de/zulassungszahlen/2018/


Es ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, nach Kilowattstunden und nicht nach Zeit zu verrechnen, aber trotzdem ist es nicht gerade günstig. Unsere E-Mobilisten haben durchgerechnet: bei einem Hyundai Ioniq Electric würden damit
100 km auf der Auto mit einem Verbrauch von etwas 15kWh auf 100km rund 7 Euro kosten. (49ct/kWh)

Eines ist für die Zukunft klar: Es muss Anbieter geben, die entsprechende Preise anbieten, denn mehr kosten als bei einem Benziner oder Diesel darf es nicht.



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