oekonews-Ansichtssache: Erdgas als Umweltlüge

Wir haben in der oekonews-Redaktion einige Fakten zum "umweltfreundlichen" Erdgas gesammelt

Fakten zu Erdgas

* Erdgas ist nicht erneuerbar, also ein endlicher und fossiler Rohstoff, um den früher oder später genauso gekämpft wird, wie um alle anderen Rohstoffe. Eine Nutzung von Erdgas bedeutet also ein Festhalten am fossilen Gedankengut und weitere zusätzliche unnötige Kriege.

* Die weltweiten Erdgas-Vorräte sind aus heutiger Sicht zwar größer als die Erdöl-Vorräte, ein Umstieg auf Erdgas statt auf Erdöl würde jedoch ein Verlängern der fossilen Kette bedeuten.

* Der Abbau von Erdgas kann niemals umweltfreundlich funktionieren, auch das Argument, dass Erdgas sonst als Begleitgas bei der Erdölgewinnung abgefackelt wird, stimmt nicht immer, da das Begleitgas oft nur minderwertiges Propan und Butan ist.

* Methan (CH4), welches besonders durch Leckagen auf dem Transport durch tausende Kilometer lange Gas-Pipelines in großen Mengen in die Atmosphäre tritt, ist ein um ein Vielfaches (20 bis 30 fach) schädlicheres Treibhausgas als Kohlendioxid (CO2).

* Der Neubau von bzw. die Umstellung von Kraftwerken auf Erdgas bedeutet eine Verlängerung der fossilen klimaschädigenden Kette, wieso wird also im Namen vom Umweltschutz fossile Energie gefordert, wo es schon energieautarke Gemeinden, Häuser und Länder gibt? Stand der Technik ist nicht Erdgas, sondern Erneuerbare Energie.

Fazit: Erdgas kann keinesfalls als umweltfreundlich bezeichnet werden, alle anderen Aussagen sind entwerder oberflächlich betrachtet, oder eine bewußte Irreführung

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