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Schwarzer Tag für die Arktis

Umweltschutzorganisation über Ölfund der OMV zutiefst besorgt

Wien/Barentssee - Heute hat der österreichische Mineralölkonzern OMV den bislang nördlichsten Ölfund in der norwegischen Arktis bestätigt. Im Jänner hat der österreichische Mineralölkonzern mit den hochriskanten Probebohrungen in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes Bäreninsel begonnen. Greenpeace hatte sowohl vor Ort mit dem Schiff ‘Arctic Sunrise’ als auch bei einer Tankstelle und vor dem Hauptsitz der OMV in Wien gegen das Projekt protestiert. Sowohl der Zeitpunkt der Bohrungen – mitten im arktischen Winter mit fast durchgehender Dunkelheit, extremer Kälte und Stürmen – als auch die Gefahr für das Ökosystem standen dabei im Mittelpunkt. Nach Abschluss der Bohrungen im März, hat das Unternehmen nun ein Potenzial von 200 bis 500 Millionen Barrel Öl bekanntgegeben.

‘Heute ist ein schwarzer Tag für die Arktis. Das große Risiko einer Ölpest für dieses einzigartige Ökosystem ist nun auf Jahre festgeschrieben’ kommentiert, Adam Pawloff, Energiesprecher von Greenpeace die Entwicklungen, ‘Hiermit wird die hochriskante und unökologische Politik der OMV einzementiert. Der Konzern schaufelt weiter am Grab der Arktis.’



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Weitere Infos: Greenpeace Österreich

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