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Vorarlberg: Bereits 59% der Gemeinden in der Solarbundesliga

Wien ist weit Schlusslicht in der Bundeswertung

In der Österreichischen Solarbundesliga werden wird die Photovoltaikleistung der einzelnen Gemeinden erfasst und auch auf Bezirks- und Bundeslandebene ausgewertet. Die Auswertungen werden in Diagrammform angeboten und können auf www.solarbundesliga.at abgerufen werden. Herbert Eberhart bemüht sich alle österreichischen Anlagen zu erfassen und hat bereits Daten von insgesamt 8 MW Leistung.

Nach Angaben der e-control ist der 15 MW-Photovoltaikdeckel bereits ausgeschöpft, stellt sich jetzt nur mehr die Frage, wo die restlichen 7 MW in Österreich zu finden sind. Auf der Homepage befindet sich auch ein Formular, mit dem Anlagen zur Solarbundesliga angemeldet werden können.

59 Prozent der Vorarlberger Gemeinden bereits in der Solarbundesliga

Zuletzt eingetragen hat sich Röns, mit 1.44 km² das flächenmäßig kleinste Dorf Vorarlbergs, liegt nun mit 11,21 Watt Photovoltaik pro Einwohner auf Rang 59 der Österreichwertung. Insgesamt scheinen bereits 59 der 100 Vorarlberger Gemeinden in der Wertung auf, was eindeutig zeigt, dass man im Ländle die Nase vorn hat.

Weitere Entwicklung in Wien und Europa

Schlusslicht in der Bundesländerwertung ist derzeit Wien mit 0,15 Watt pro Einwohner. Hier bleibt nur zu hoffen, dass Wien durch die beschlossene Solarstromförderung bald die Rote Laterne an Tirol abgeben kann. Die geplante Ökostromnovelle wird wohl an diesem Umstand nicht viel ändern. Selbst wann die gesamten versprochenen Photovoltaikmittel in Wien ausgeben würde, könnte Wien Vorarlberg noch nicht einholen.

Es wäre wirklich an der Zeit, dass diese umweltfreundliche Stromerzeugung viel öfter zum Einsatz kommt. Österreich liegt mit 1,9 Watt pro Einwohner bereits weit abgeschlagen hinter Deutschland mit 5 Watt installierter Leistung pro Einwohner.

Es ist endlich an der Zeit dass, der 15MW-Solarstrom-Deckel abgeschafft wird. Ein modernes Photovoltaikwerk kann diese Leistung in weniger als einem Jahr produzieren und in Österreich sollen dann diese auf Jahre verteilt errichtet werden. Dies ist keine Technologieförderung, sondern eindeutig eine Behinderung der Energiewende.



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