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Formula E startete in Saudi-Arabien in die 5.Saison

Die fünfte Saison der Elektnro-Rennserie der FIA, der Formula E Championship, hat in der Vorwoche im saudi-arabischen Ad Diriyah begonnen.

Nach einem chaotischen Tag mit starken Regenfällen beim Start am Morgen war es Antonio Felix da Costa von BMW I Andretti Motorsport, der im allerersten Rennen einer brandneuen Saison der ABB FIA Formula E Championship in Saudi-Arabien den Sieg holte. Es war sein zweiter Sieg in der Formel E. Hinter ihm wurden Vergne Zweiter und Jerome d'Ambrosio Dritter.

Diese Saison werden 13 Rennen in 12 Städten auf 5 Kontinenten gefahren, die beiden letzten Rennen der Saison 2018 werden im Juli mit einer Doppelveranstaltung in New York City gefahren. Elf Teams sind heuer am Start. Sie werden von Rennteams und Autohlerstellern aus der ganzen Welt gesponsert, darunter bei uns bekannte Marken wie Nissan, Audi, BMW und Jaguar, aber auch DS Automobiles (relativ neue Premiummarke des französischen Automobil Gruppe PSA), Mahindra (Indien) und Nio (chinesisches Elektroauto-Startup).

Heuer wurden die Energiespeicherkapazitäten der E-Flitzer verdoppelt, erstmals gibt es keine Fahrzeugwechsel während des Rennens. So waren es in Ad Dirivah 45 Minuten reine Fahrtzeit. Nach Zeitablauf galt es noch eine weitere Runde zu absolvieren, bevor die Zielflagge geschwenkt wurde.

Die Formel-E Fahrzeuge der 2. Generation haben eine Leistung von 250 kW (umgerechnet 335 PS), das ist eine Steigerung von 50 kW (67 PS) gegenüber der Vorgängergeneration, mit Höchstgeschwindigkeiten bis 280 km/h. Es ist zwar ein hoher Anteil des Designs der Fahrzeuge reguliert, bestimmte Komponenten können jedoch individuell gestaltet werden, wie beispielsweise die Wechselrichter, oder der Einbau der Bremsleitungen, um die Kühlung der Bremsen an die Fahrbedingungen anzupassen, oder die Art der Federung für den Antriebsstrang. Auch die Fahrhöhe der Fahrzeuge kann für die verschiedenen Rennorte individuell angepasst werden.

Das nächste Rennen findet im Jänner in Marrakesch statt.


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