© www.adaptive-city-mobility.de - Das eTaxi
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Leichtbau-Elektrofahrzeug CITY eTAXI läuft mit Akkuwechselsystem

Ein eTaxi für den urbanen Raum, das keine Ladesäulen braucht

Karlstein – Völlig neue Wege geht das deutsche e-Mobility-Leuchtturmprojekt Adaptive City Mobility (ACM) mit seinem innovativen, speziell für den urbanen Lebensraum konstruierten Leichtbau-Elektrofahrzeug CITY eTAXI. Dank seines neuartigen, von Europas führendem Lithium-Ionen-Akku-Hersteller BMZ speziell für dieses Projekt entwickelten modularen Akkuwechselsystems ist das CITY eTAXI in der Lage, völlig unabhängig von bestehenden oder künftigen Ladesäuleninfrastrukturen zu
operieren.

Damit wird das CITY eTAXI zum wichtigsten Bestandteil einer komplett autarken, ebenso kostengünstigen wie umweltfreundlichen eMobility-Gesamtsystemlösung, an deren Umsetzung neben Ametras rentconcept, BMZ, Eurodesign, Fraunhofer ESK, Roding Automobile, PEM/RWTH Aachen, Siemens, Streetscooter und Weiss Plastik auch namenhafte Persönlichkeiten wie Prof. Dipl.-Ing. Johann Tomforde, Erfinder vieler legendärer Fahrzeuge, Prof. Peter Naumann, renommierter Fahrzeugdesigner von der Hochschule München, Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Produktionsexperte im Bereich der Elektromobilität, Rauno Andreas Fuchs, Experte für urbane und klimafreundliche Mobilität und Geschäftsführer der Green City Projekt GmbH in München und Projekt-Initiator Paul Leibold beteiligt sind.

Die von zwei Radnarbenmotoren im Heck des Fahrzeugs angetriebenen CITY eTAXIs beziehen ihre Energie aus sechs bzw. in der Cargo-Variante acht einzelnen, über ein intelligentes Batteriemanagementsystem miteinander verbundenen Akkumodulen. Die Akkukapazität von sechs mal 1,9 KWh ermöglicht eine Reichweite von etwa 120 km. Mit einer Antriebsleistung von aktuell 15 KW lässt sich das Leichtfahrzeug bei Bedarf auf über 80 Stundenkilometer beschleunigen.

Bei der Entwicklung des an beiden Fahrzeugseiten im unteren Karosseriebereich integrierten Akkuwechselsystems wurde auf eine möglichst leichte Bedienbarkeit geachtet, die den jeweiligen Fahrzeugführer in die Lage versetzt, die einzelnen Niedervolt-Module bei niedrigem Füllstand an den Wechselstationen der künftigen Flottenbetreiber ohne lange Wartezeit sofort gegen vollgeladene Module auszutauschen.

Der Tauschvorgang beginnt mit einer Authentifizierung des Fahrers an einer speziellen Wechselstation. Danach gibt die Station als erstes Fächer frei, in denen die leeren Module eingeschoben werden können. Anschließend öffnen sich die Fächer mit vollen Modulen. Die einzelnen, etwa 15 kg schweren Module sind eigensicher und im ausgebauten Zustand inaktiv. Die
Aktivierung erfolgt erst nach dem Einbau in das Fahrzeug. Zukünftig ist auch ein automatisierter Wechsel denkbar. Alternativ können die sechs bzw. acht Module über ein integriertes 3-kWOnboard-Ladegerät innerhalb von ca. sechs Stunden über ein Kabel auch als Gesamtsystem im Fahrzeug geladen werden.

Für Unternehmen und Kommunen ökologisch wie ökonomisch besonders reizvoll an dieser Lösung ist, dass die nur wenig Raum beanspruchenden Akku-Wechselstationen auch netzdienliche Funktionen übernehmen können. Denkbar wäre beispielsweise, zu einem späteren Zeitpunkt in den Akkus der Station Strom von PV-Anlagen oder aus dem öffentlichen Netz zwischen zu speichern, um so das Netz zu stabilisieren (Smart Grid).

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