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Stromkosten fallen durch die Energiewende

Wind und Sonne führen zu niedrigeren Strompreisen - Industrie und Haushalte profitieren

Wien - "Österreich braucht eine breit angelegte Diskussion über den Energiesektor", meint AK Direktor Werner Muhm aus Anlass der Schließung des Gaskraftwerks Mellach. "Auf der einen Seite droht dieIndustrie wegen zu hoher Energiepreise mit Abwanderung. Auf der anderen sinken die Verkaufserlöse der E-Wirtschaft durch niedrige Strompreise und den dazu im Vergleich hohen Gas-Einkaufspreisen für die Erzeugung des Stroms. Statt gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, bleiben einfach nur immer mehr Kosten bei den onsumentInnen
picken." Muhm: "Wir fordern vom Wirtschaftsminister daher einen runden Tisch."

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich begrüßt die Forderung von AK-Direktor Muhm, einen runden Tisch zu den Energiekosten abzuhalten. Thema müsste allerdings die stark gestiegene Kosten für den Import fossiler Energien sein, denn diese betragen mittlerweile ca. 13 Mrd. Euro - umgerechnet pro Haushalt in etwa 3.500 Euro.

Der Ausbau erneuerbarer Energien hat stattdessen zu einer Senkung der Energiekosten geführt. Denn durch den Ökostromausbau sind die Börsenstrompreise stark gefallen. Hiervon profitieren in erster Instanz Großkunden, wie Industrieunternehmen. Aber auch die Haushalte profitieren: rechnet man die Inflation mit, dann bezahlte ein Durchschnittshaushalt für die Stromrechnung 2013 in etwa 10 Euro weniger als noch 2001. Dafür betragen die Kosten für den Import fossiler Energien mittlerweile netto ca. 13 Mrd. Euro, mit stark steigendem Tendenz.

"Fossile Energien sind das Problem, und erneuerbare Energien und Effizienzsteigerung sind die Lösung", so EEÖ-Präsident Josef Plank. "Nur die Fortsetzung der Energiewende kann uns aus der Kostenfalle führen!"



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