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Klimawandel: Auch wenn die Uhr tickt, wir dürfen nicht resignieren!

Dialogrunde des IUFE beschäftigte sich mit Strategien zum Umgang mit dem Klimawandel

"Der Klimawandel setzt sich unaufhaltsam fort", so heißt es im jüngsten Weltklimabericht, welcher Ende März vorgestellt wurde. Der Meeresspiegel wird schneller ansteigen als bisher angenommen, es wird zu häufigeren und längeren Hitzewellen kommen und auch die Zahl der Überflutungen wird steigen. " Die Folgen dieser Szenarien werden Wasser- und Nahrungsmittelknappheit und die damit verbundene verstärkte Migration sein", stellte am Samstag, Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit und Obmann des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE), fest.

"Besonders die Entwicklungsländer werden mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert werden. Wir dürfen diese Länder nicht im Regen stehen lassen. Immerhin haben die Industrieländer einen Großteil der globalen Erderwärmung verursacht. Diesen Herausforderungen muss man sich stellen, und die Klimaschutzbemühungen müssen verstärkt werden", fordert Huainigg. "Der Klimawandel ist weltweit eine große Herausforderung, der man sich stellen muss. Österreich kann sich hier einbringen", so IUFE-Präsident und ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka.

Huainigg appelliert er an jeden Einzelnen: "Auch wenn die Uhr tickt, wir dürfen nicht resigniert die Hände in den Schoß legen, sondern müssen uns jetzt erst recht den Herausforderungen stellen. Und ja, wir können viel tun: Mit unserem Konsumverhalten beeinflussen wir direkt, was und wie etwas erzeugt und gehandelt wird. Durch eine energieeffiziente Lebensweise hat jeder von uns die Möglichkeit, der Steigerung des Energieverbrauches entgegenzutreten. Vermeiden wir Müll und das Wegwerfen von genießbaren Nahrungsmitteln. Es sind vorerst kleine Dinge, aber wenn es viele tun, haben wir die Möglichkeit, viel zum Positiven zu verändern."

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) setzt sich intensiv mit Fragen zum Klimawandel auseinander. Wie kann die Effektivität, Transparenz und Kohärenz Österreichs - auch in Kooperation mit der Wirtschaft und der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit - im Rahmen der (inter)nationalen Klimafinanzierung erhöht werden? Welche Projekte gibt es im Bereich der Anpassung an den Klimawandel? Sind diese Bemühungen zielführend und können schon erste Ergebnisse vorgewiesen werden? Wo müssen noch vermehrte Anstrengungen unternommen werden? Diese und ähnliche Fragen werden am Montag, 5. Mai 2014, um 17 Uhr im Rahmen einer Dialogrunde zum Thema "Stiefkind Klimafinanzierung. Strategien im Umgang mit dem Klimawandel" in der österreichischen Hagelversicherung, Lerchengasse 3-5, 1080 Wien, diskutiert. Eröffnet wird die Veranstaltung von IUFE-Präsident Dr. Reinhold Lopatka, Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen.


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