© Pixeleye pixabay.com / Mischwald
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Tag des Waldes: Wir brauchen gesunde und artenreiche Wälder

Schutz des Waldes muss auf politsche Tagesordnung

Bonn, Berlin - Anlässlich des diesjährigen Tages des Waldes (21. März) ruft der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die Bevölkerung dazu auf, sich engagiert über den Zustand der Wälder zu informieren. „Wir brauchen global und auch in der Bundesrepublik gesunde und artenreiche Wälder. Ihr Schutz gehört auch in schwierigen
Situationen auf die politische Tagesordnung. Angesichts des Klimawandels sind naturnahe Wälder wichtiger denn je“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Nach Angaben des deutschen Bundesumweltministeriums werden jährlich etwa 20 Millionen Hektar Wald vernichtet. Weitere Bestände sind durch den ungezügelten Raubbau in vielen Ländern bedroht. Um auf die globale Zerstörung von Waldflächen hinzuweisen, hat die
Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Orginazation of the United Nations) Ende der siebziger Jahre den 21. März zum "Internationalen Tag des Waldes" ausgerufen.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert den verstärkten Schutz der heimischen Wälder sowie auch der internationalen Waldgebiete. Mit seiner Forderung unterstreicht der BBU den Wert der Wälder für das Klima, für die Artenvielfalt und als Erholungsbereich.

Von der deutschen Bundesregierung sowie den Landesregierungen fordert der BBU verstärkte Maßnahmen zum Schutz der Regenwälder sowie der hiesigen Waldgebiete. Deren Bedeutung für den Artenschutz ist erheblich und verstärkte Anstrengungen zur Schaffung naturnaher Waldflächen sind zwingend erforderlich. Außerdem ist nach Auffassung des BBU die Vernichtung von Waldflächen für den Straßenbau oder für Konzerninteressen zu stoppen.

Der BBU erinnert an die schon erfolgte verheerende Vernichtung weiter Teile des Hambacher Waldesin Nordrhein-Westfalen. Der BBU betont, dass der Hambacher Wald einer der naturwüchsigsten Wälder in Mitteleuropa war. Ursprünglich hatte er eine Fläche von 5.500. Der BBU wird weitere Proteste unterstützen, damit der verbliebene Teil des Hambacher Waldes dauerhaft geschützt wird.


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