© Gerd Altmann / pixabay.com
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Mehr Engagement in Sachen Umweltschutz für die EZB

Europäisches Parlament will Politik der EZB mit dem Pariser Abkommen in Einklang bringen

Die EU-Abgeordneten forderten die EZB am Mittwoch auf, ihr Engagement in Sachen Umweltschutz zu verstärken und sich den wachsenden Herausforderungen der Finanztechnologie zu stellen.

Zur Konjunkturankurbelung verlangten die Abgeordneten von der EZB, die Gesamtgeldmenge weiter zu erhöhen. Nachhaltiges Wachstum könne jedoch nicht allein durch Geldpolitik erreicht werden, und die EU-Mitgliedsstaaten bräuchten nach wie vor ihre eigene Haushaltspolitik sowie die Umsetzung von Wirtschaftsreformen.

Die Politik der EZB mit dem Pariser Abkommen in Einklang bringen

Das europäische Parlament fordert die EZB auf, die Faktoren Umwelt, Soziales und Governance (ESG-Faktoren) besser in ihre Politik zu integrieren und ihr Programm zum Ankauf von Wertpapieren des Unternehmenssektors (CSPP) neu zu gestalten, um ökologisch nachhaltige Initiativen besser zu unterstützen. Die Abgeordneten bedauern, dass grüne Anleihen immer noch nur 1% des gesamten Angebots an auf Euro lautenden Anleihen ausmachen, während eine Mehrheit (62,1%) der Ankäufe von Unternehmensanleihen der EZB in den Sektoren erfolgen, die für 58,5% der Treibhausgasemissionen im Euro-Währungsgebiet verantwortlich sind.


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