© Lukas Nebel /  Menschenkette in Wien
© Lukas Nebel / Menschenkette in Wien

Menschenkette für ein friedliches Miteinander der Religionen

Menschenkette vom Islamischen Zentrum Wien zur Pfarre Bruckhaufen soll Zusammenhalt, Respekt und Wertschätzung unterstreichen

Wien - Vor genau vier Monaten, am 14. Mai 2017, unterschrieben Imame aus ganz Österreich am Islamischen Zentrum Wien eine Deklaration, in der sie sich in aller Klarheit gegen Extremismus, Gewalt und Terror stellten.

Am Nachmittag des 15. Septembers 2017 wollte man ein weiteres Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander in der österreichischen Gesellschaft. Auf Initiative der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, dem Islamischen Zentrum Wien und der römisch-katholischen Pfarre Bruckhaufen kamen Vertreter unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften zusammen, unter ihnen Bischofsvikar Mag. P. Dariusz Schutzki, Regens Dr. Richard Tatzreiter von der Pfarre Bruckhaufen, der Präsident der IGGÖ, Ibrahim Olgun, der Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, Gerhard Weißgrab sowie Imam Salim Mujkanovic vom Islamischen Zentrum Wien.
In ihren Ansprachen unterstrichen sie alle die Wichtigkeit, die Glaubensüberzeugung und Weltanschauung anderer respektvoll zu achten und sich gemeinsam aktiv für Zusammenhalt und Solidarität einzusetzen.

Im Anschluss daran wurde eine Menschenkette, die vom Islamischen Zentrum zur Pfarre Bruckhaufen St. Elisabeth führte, gebildet. Mit der Symbolik der Menschenkette wollten sie eines zeigen: Alle Menschen sind Teil eines einzigen Gliedes und gehören zusammen, ganz gleich welcher Religion, Kultur oder Ethnie sie angehören.


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