© Nina Holler
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Eine Million Bäume für ein besseres Klima

Junge Umweltschützer zu Gast in Berlin

Berlin- Die Schülerinitiative "Plant for the Planet" will bis zum Jahr 2009 in Deutschland eine Million Bäume pflanzen. Allein in Berlin und Brandenburg sollen es 100.000 Bäume sein. Zum Start dieser Pflanzaktion empfing die parlamentarische Staatssekretärin im deutschen Bundesumweltministerium, Astrid Klug, in Berlin eine Delegation der jungen Umweltschützer und überreichte ihnen 400 Buchensetzlinge. "Wenn wir den Klimawandel begrenzen und den Verlust an biologischer Vielfalt stoppen wollen, sind der Schutz und Erhalt der Wälder weltweit von großer Bedeutung. Ich freue mich sehr über die ehrgeizigen Ziele, die sich die Schülerinnen und Schüler von "Plant for the Planet" gesetzt haben und hoffe, dass sie noch viele Unterstützer finden", sagte Klug. Im Gegenzug überbrachten die Schüler mehrere hundert Briefe mit Wünschen und Anregungen für die kommende Weltklimakonferenz in Posen (Polen).

Mehr als 210.000 Bäume hat die Initiative bundesweit bereits gepflanzt oder von Förderern zugesichert bekommen. Astrid Klug: "Das Engagement der Kinder und Jugendlichen ist Ansporn und Verpflichtung für die Umweltpolitik, bei den Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz nicht nachzulassen. Wir würden die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel setzen, wenn wir wegen der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten den langfristigen Klimaschutz vernachlässigten."

"Plant for the Planet" wurde im Jahr 2007 von dem heute elfjährigen Starnberger Schüler Felix Finkbeiner ins Leben gerufen und ist Teil der weltweiten "Billion-Tree-Campaign", die vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) auf Initiative der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai im Jahr 2006 gestartet wurde.

Die Kampagne läuft so erfolgreich, dass bis heute schon über 2,3 Milliarden Bäume gepflanzt wurden und UNEP als neues Ziel "7 Milliarden Bäume bis Ende 2009" ausgegeben hat.


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