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Der Solar-Apostel

"Vom Saulus zum Paulus" - Johann Koller zeigt vor, dass es nie zu spät zum Umdenken ist. Der Held dieser Woche im Interview.

Zur Person

Johann Koller ist ein Elektriker mit Leib und Seele und fährt seit 23 Jahren mit Autobussen über den Kontinent, ab 1987 bei den Öffis. 1987 war auch das Anschaffungsjahr seiner ersten Solaranlage für Warmwasser, Wand- und Fußbodenheizung. 1994 lernte er dann Andreas Dangl kennen, den er auf die Kraft der Sonne, und der ihn auf die Kraft des Windes aufmerksam gemacht hat. Mit weiteren Pionieren haben die Beiden dann die Waldwind KEG (spätere WEB AG) gegründet. Von dem flüsterleisen Fahrkomfort eines Elektroautos hat er sich durch seinen eigenen Citystromer (VWGolf-elektrisch) überzeugen können. Was ihn zum Apostel macht, ist sein Hobby, seine Obsession. Er blüht so richtig auf, wenn er allen Leuten seiner Umgebung mit voller Leidenschaft die Vorzüge der Sonnenenergie erläutert. Dieses Hobby trägt Früchte...

oekonews: Waren Sie schon immer so ein glühender Befürworter der Erneuerbaren? Wann begann diese Leidenschaft?

Koller: Bis 1983 kam mein Strom aus "der Steckdose" - ich war massiver Gegner aller Strömungen, die dem Mainstream widersprachen (= denen gehört ja der Strom abgezwickt usw...) . Erst persönliche Erlebnisse haben mich zum Umdenken bewogen.

oekonews: Wofür würden Sie sich als Bundeskanzler einsetzen?

Koller: Als Bundeskanzler würde ich die Autonomie des Landes (Volkes) so hoch wie nur möglich machen - Nur so bleibe ich Kanzler, sonst bestimmen ja äussere Kräfte (nicht mehr ich) über u n s !

oekonews: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Koller: Die Anschaffung eines ökologischen Individualverkehrsmittel (zusätzlich zum Fahrrad).

oekonews: ... und Ihre Wünsche?

Koller: Den Leuten wieder das selbständige Denken in Erinnerung zu rufen - vom Kons(d)ument zum intelligentem Partner.

oekonews: Haben Sie eine Botschaft an unsere Leser?

Koller: Nur die Sonne ist unser Lebens(Energie)lieferant!!!!

oekonews: Vielen Dank für das Interview


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