©  Laden eines Elektroautos
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ÖAMTC fordert mehr Vorteile für E-Mobilität

Club will mehr Vergünstigungen für E-Fahrzeuge

"Der ÖAMTC bekennt sich klar dazu, dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet", erklärte heute Verbandsdirektor Oliver Schmerold anlässlich der Parlamentarischen Enquete "Was kommt nach Paris?". Schmerold sieht eine Streichung der Pendlerförderung oder eine MöSt-Erhöhung als falschen Lösungsansätze. Schmerold meint: "Besser wäre es, die Einnahmen aus dem Tanktourismus sinnvoll zu nutzen und CO2-reduzierende Maßnahmen in Österreich zu fördern."

Mit einem Lösungsweg - dem Umstieg auf Elektromobilität - beschäftigt sich der ÖAMTC bereits seit Jahren sehr intensiv. "Wir sehen großes Potenzial in der Elektromobilität. Der ÖAMTC hat mittlerweile vier eigene eKompetenzzentren in Österreich", erklärt Schmerold anlässlich der Enquete. Die Herausforderung bei diesem alternativen Antrieb sei noch immer die fehlende Käuferakzeptanz wegen der hohen Anschaffungskosten. Derzeit sind in Österreich nur rund 6.300 Elektrofahrzeuge angemeldet. "Wir wissen aus Umfragen unseres Schwesterclubs im E-Mobilitäts-Vorzeigeland Norwegen, dass sich dort die meisten wegen der steuerlichen Vergünstigungen für E-Autos entscheiden", so Schmerold. "Hier fehlt in Österreich ein entsprechender steuerlicher Spielraum. Daher vollzieht sich der Umstieg auf Elektromobilität nur sehr langsam."



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