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Ozeanversauerung– die große Gefahr

14.07.2010

Ozeane werden aufgrund steigender CO2–Emissionen immer saurer

ja © hol
ja © hol
Seit rund einer Woche befindet sich das Greenpeace–Schiff „Esperanza„ erneut in Ny–Ålesund auf Spitzbergen, wo die Crew gemeinsam mit dem Leibniz–Institut für Meereswissenschaften (IFM–GEOMAR) das erste und größte Freiland–Experiment zur Versauerung des Arktischen Ozeans abschließt. Dabei wird die Experimentieranlage für den Transport nach Kiel abgebaut.
Über sechs Wochen erforschten Wissenschaftler die Reaktionen des arktischen Ökosystems auf die rapide Veränderung der Ozeanchemie. In so genannten Mesokosmen, den größten Reagenzgläsern der Welt, wurden Versauerungsgrade simuliert, die für dieses Jahrhundert zu erwarten sind, wenn die Verbrennung von Kohle und Öl nicht drastisch reduziert werden.
Wissenschaftler erhalten weltweit größte Datenmenge für die eher unbekannte Folge des CO2–Ausstoßes
„Wir haben mit diesem Experiment einen Riesensprung in der Forschung zur Ozeanversauerung gemacht„, sagt Prof. Ulf Riebesell, wissenschaftlicher Leiter des IFM– GEOMAR. „Nun halten wir den bisher größten Datensatz zu den Auswirkungen der Ozeanversauerung in unseren Händen, den wir in den nächsten Monaten auswerten werden.„
Erste Ergebnisse zeigen eine unerwartet gravierende Änderung der Produktivität des Phytoplankton. „Phytoplankton wie Kieselalgen ist die Basis des Nahrungsnetzes in den Meeren. Starke Beeinträchtigungen des Phytoplanktons können massive Folgen für das gesamte Nahrungsnetz und Ökosystem haben„, erläutert Dr. Iris Menn, Meeresbiologin bei Greenpeace.
Die Versauerung der Ozeane ist neben steigenden Temperaturen eine Folge des Kohlendioxid–Ausstoßes in die Atmosphäre. Die Weltmeere nehmen das Kohlendioxid (CO2) auf und wandeln es im Wasser in Kohlensäure um. Die Folge: Ozeane werden aufgrund steigender CO2–Emissionen immer saurer. Die Versauerung wirkt sich zunächst auf kalkbildende Lebewesen wie Muscheln oder Korallen aus. Hohe Mengen Kohlensäure lassen die Schalen korrodieren und hemmen die Kalkbildung. Besonders stark betroffen sind die Polargebiete, weil die CO2–Aufnahme bei kalten Temperaturen am höchsten ist. Nach bisherigen wissenschaftlichen Prognosen gibt es bereits in sieben Jahren in Teilen des Arktischen Ozeans Bedingungen im Meerwasser, die korrosiv für die Schalen und Skelette kalkbildender Organismen sein werden.
Die Versauerung der Ozeane kann nur durch eine Reduktion der CO2–Emissionen aufgehalten werden. Greenpeace fordert, dass die Industrienationen ihren CO2–Auststoß bis 2020 um 40 Prozent reduzieren. Auch Schwellenländer wie China müssen ihre CO2 Emissionen begrenzen, so dass der weltweite Ausstoß ab 2015 sinkt
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14.07.2010 | Autor*in: holler
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