© KELAG
© KELAG

Kelag unterstützt Klimavolksbegehren

Das Kärntner Energieunternehmen Kelag unterstützt offiziell das Klimavolksbegehren.

In einem offenen Brief haben die beiden Vorstandsmitglieder Manfred Freitag und Armin Wiersma sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Gilbert Isep ihre Beweggründe dargelegt.

Aus Sicht des Energieversorgers decken sich die Forderungen des Klimavolksbegehrens mit der strategischen Ausrichtung der Kelag. Sie umfassen die Aufnahme des Klimaschutzes in die Verfassung, das Eindämmen der Treibhausgas-Emissionen, das Ermöglichen und Belohnen von Klimaschutz-Maßnahmen und die nachhaltige Gestaltung von Verkehr und Energie. Das Unternehmen hat alleine seit 2011 über eine Milliarde Euro unter anderem in die verstärkte Erzeugung aus erneuerbaren Energien investiert, mit dem Ziel, den Einsatz fossiler Energie zu verringern. "Die Kelag erzeugt Strom ausschließlich aus erneuerbarer Energie - vorwiegend aus Wasserkraft, aber auch aus Windkraft und Photovoltaik. Unsere Wärme-Kunden in Kärnten versorgen wir bereits zu mehr als 90 Prozent mit grüner Wärme aus industrieller Abwärme und Biomasse. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme, innovative Photovoltaiklösungen oder moderne Elektromobilität", so Freitag, Wiersma und Isep.

Für einen Ausbau der erneuerbaren Energien Diese Anstrengungen müssen aus Sicht der Kelag forciert werden. Auch in Kärnten, das derzeit noch eine vergleichsweise positive Klimabilanz aufweist (52 % erneuerbare Energie im Gesamtsystem), sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten deutliche Anstrengungen notwendig, um Klimaneutralität zu erlangen. "Wir müssen bis 2050 in Kärnten doppelt so viel Energie aus erneuerbaren Quellen bereit stellen wie heute." Um die Zielsetzungen einhalten zu können, brauche es, so Freitag, Wiersma und Isep, entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen und die aktive Unterstützung breiter Teile der Bevölkerung. "Der Klimawandel ist längst Realität und die Folgen spüren wir alle. Längere Trockenperioden, Hochwasser und Stürme richten immer größere Schäden an - auch in unserem Bundesland. Wir müssen jetzt handeln, denn es geht um die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder", erklären die beiden Kelag-Vorstände und der Aufsichtsratsvorsitzende.

Klimaschutz in die Verfassung Die Kelag spricht sich wie die Initiatoren des Klimavolksbegehrens in diesem Zusammenhang dafür aus, den Klimaschutz in die Verfassung aufzunehmen und Klimaschutz-Maßnahmen zu belohnen. Darüber hinaus muss der Ausstoß klimaschädigender Treibhausgase massiv reduziert werden. "Dafür braucht es den vollständigen Umstieg auf Energie aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse in der Wirtschaft, im Haushalt und im Verkehr", betonen Freitag, Wiersma und Isep.

Kelag startet Unterstützungskampagne

Als sichtbare Unterstützung startet die Kelag auch eine Social-Media-Kampagne auf Facebook, LinkedIn und YouTube unter dem Titel "Ich unterschreibe das Klimavolksbegehren. Sie auch?". In kurzen Videoclips verdeutlichen Kunden, Partner und Beschäftigte der Kelag ihre Motive zur Unterschrift unter das Volksbegehren.


Artikel Online geschalten von: / holler /