© Free-Photos- pixabay.com / Radfahren
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Österreicher radeln im Herbst täglich mehr als fünf Millionen Kilometer

Tipps zum sicheren Radfahren im Herbst

Mit Radverkehrs-Milliarde Radinfrastruktur österreichweit verbessern

Der Herbst ist in Österreich eine ebenso beliebte Radfahrzeit wie der Frühling, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Schnitt legen die Österreicherinnen und Österreicher pro Werktag mehr als 5,2 Millionen Kilometer für Alltagswege mit dem Fahrrad zurück. Sieben Prozent radeln im Herbst zur Arbeit. Und: Seniorinnen und Senioren fahren doppelt so viele Alltagswege mit dem Rad wie die 15- bis 24-Jährigen, macht der VCÖ aufmerksam. Im Herbst sind eine gute Beleuchtung und Reflektoren besonders wichtig. Der VCÖ fordert einen raschen Ausbau der Infrastruktur fürs Radfahren.
Der VCÖ hat für das sichere Radfahren im Herbst Tipps zusammengestellt. Im Herbst ist vor allem auf eine gute Sichtbarkeit zu achten. Als Rücklicht empfiehlt der VCÖ ein sogenanntes Standlicht, das auch beim Stehen an der Kreuzung weiter leuchtet. Auch ist darauf zu achten, dass das Fahrrad mit den vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet ist: Nach vorne ist ein weißer Rückstrahler vorgeschrieben, nach hinten ein roter, beide dürfen in den Scheinwerfer oder das Rücklicht integriert sein. Neben Rückstrahlern an den Pedalen sind seitlich orange-gelbe Rückstrahler (sogenannte Katzenaugen) oder alternativ dazu reflektierende Reifen vorgeschrieben. "Insgesamt ist es wichtig, bei schlechten Sichtverhältnissen mit erhöhter Aufmerksamkeit und umsichtig zu fahren", so VCÖ-Experte Gansterer.

Angesichts des UN-Klimaziels von Paris ist die Verbesserung der Rad-Infrastruktur auch eine Aufgabe des Bundes. "In der nächsten Legislaturperiode soll die Bundesregierung den Ausbau der Radinfrastruktur in den Regionen und Ballungsräumen zumindest mit einer Milliarde Euro unterstützen", so VCÖ-Experte Gansterer.



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