© Köstinger
© Köstinger

Köstinger zur Präsidentin "Ökosoziales Forum Europa" gewählt

Ökosoziale Idee muss auf EU-Ebene stärker verankert werden

Im Rahmen des 25-Jahr-Jubiläums des Ökosozialen Forums wurde Elisabeth Köstinger, die Vizepräsidentin des Bauernbundes, zur Präsidentin des "Ökosozialen Forum Europa" gewählt. Bauernbund-Präsident Jakob Auer freut sich darüber und gratuliert: "Die ökosoziale Marktwirtschaft ist ein zeitloses politisches Konzept, das mit europäischen und österreichischen Interessen im Einklang steht. Elli Köstinger bringt als EU-Abgeordnete die ökosoziale Idee seit über fünf Jahren auf die Brüsseler Ebene. Es ist nur konsequent, dass sie ein offizielles Mandat bekommt, um die ökosozialen Ansätze noch sichtbarer zu machen und Synergieeffekte zu heben." Als Vizepräsident auf EU-Ebene fungiert der Präsident des Ökosozialen Forums Österreich, Stephan Pernkopf.

Enkeltaugliches Wachstum geht

Köstinger hat sich zum Ziel gesetzt, die Themen Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Erneuerbare Energien und Lebensmittelsicherheit auf europäischer Ebene zu forcieren. "Ein Umdenken bei der Ressourcenverschwendung bekommen wir nur zustande, wenn wir unermüdlich auf die daraus entstehenden Probleme hinweisen. Probleme, die alle Nachfolgegenerationen belasten würden, wenn sie nicht rechtzeitig gelöst werden. Weniger ist beim Ressourceneinsatz eben manchmal mehr", so die "enkeltaugliche Wachstumsformel", der sich die neu gewählte Präsidentin verschrieben hat und die auch explizit in den EU-2020-Zielen festgehalten wurde.

Neben Kreislaufwirtschaft und einem effizienten Umgang mit Rohstoffen wie Wasser, Energie, Holz und Landflächen will Köstinger jetzt verstärkt für eine Abkehr von fossilen Brennstoffen und Atomkraft kämpfen. Bei einer qualitativ hochwertigen und naturnahen Lebensmittelproduktion will die EU-Abgeordnete mehr Akzente beim Konsumentenschutz in jedem Stadium der Lebensmittelkette und ein starkes Postulat für gentechnikfreie Lebensmittel verankern.


Artikel Online geschalten von: / holler /