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BBU solidarisiert sich mit dem russischen Umweltverband Ecodefense

Initiative gegen Urantransporte und gegen neues Atomkraftwerk in Kaliningrad

Bonn, Moskau - Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) solidarisiert sich mit der russischen Umweltorganisation Ecodefense. Gemeinsam mit weiteren Initiativen und Verbänden engagieren sich der BBU und Ecodefense gegen Urantransporte zwischen Russland und der Bundesrepublik.

Erfolgreich hat sich Ecodefense zudem bisher gegen ein neues Atomkraftwerk bei Kaliningrad engagiert. Nach Angaben der Umweltorganisation urgewald wurde Ecodefense jetzt in einem Untersuchungsbericht des russischen Justizministeriums zum ‘ausländischen Agenten’ erklärt. "Nach Gesetzesverschärfungen, die im Jahr 2012 erlassen worden sind, darf die Regierung derart eingestufte zivilgesellschaftliche Organisationen stärker überwachen, ihnen durch zusätzliche Kontrollen das Leben schwer machen und somit ihre demokratischen Grundrechte maßgeblich beschneiden", so urgewald.

Ecodefense setzt sich gegen die Vorwürfe seitens des russischen Justizministeriums zur Wehr und betont seine Unabhängigkeit.

(Quelle: http://urgewald.org/presse/russische-umweltorganisation-wegen).

Udo Buchholz vom Vorstand des BBU erklärt: "Wir haben Ecodefense immer als unabhängigen Umweltverband wahrgenommen. Ecodefense arbeitet fachlich fundiert und setzt sich zum Schutz der Bevölkerung vor Umweltschäden ein.
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz hofft, dass das russische
Justizministerium die Vorwürfe gegen Ecodefense fallen lässt. Es gibt zahllose Umweltprobleme. Die russische Regierung sollte froh sein, dass Organisationen wie Ecodefense Umweltbildung betreiben und sich sachlich für die Lösung der drängenden Fragen der Zeit einsetzen."


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