© ImWind - Windpark Großhofen
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Ökostromgesetz als Bestseller

Einspeisetarifförderung ist nachweislich am effizientesten

In Reaktion auf die Forderung der Arbeiterkammer nach einer Umstellung des Fördersystems weg von Einspeisetarifen hin zu Investitionsförderungen muss wieder einmal deutlich klargestellt werden: "Einspeisetarifförderung ist nachweislich die effizienteste Möglichkeit Ökostrom zu fördern, sowohl was die Ausbaugeschwindigkeit als auch die Kosten betrifft", stellt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft klar.

Die Windkraft erhält lediglich 13 Jahre Förderungen nach dem Ökostromgesetz. Ältere Anlagen die vor 2003 errichtet wurden haben teilweise lediglich 10 Jahre lang eine Förderung erhalten. Windkraftanlagen produzieren aber mindestens 20 Jahre lang sauberen Strom und produzieren damit lange Zeit ihrer Lebensdauer Ökostrom am freien Markt.

Ende des Jahres werden rund 165 MW Windkraftleistung keine Förderung mehr erhalten. "Heute sind bereits rund 10 % der Windkraftleistung aus der Förderung entlassen. Ab dem Jahr 2016 werden es jährlich rund 200 MW Windkraft zusätzlich sein, die keine Förderung mehr bekommen werden." so Moidl und meint weiter "Es ist daher einfach falsch von einer endlos Förderung zu sprechen".


Einspeisetarifförderung ist das Erfolgsmodell in ganz Europa

In 18 Ländern Europas erfolgt die Förderung von Windkraft mit Einspeisetarif. Fördersysteme auf Basis von Einspeisetarifen haben sich als die effizientesten und kostgünstigsten System zur Förderung bewährt. Steigt der Strommarktpreis an reduziert sich die Ökostromförderbedarf.

Zusätzlich wird bei einem Einspeisetarifmodell nur jene Kilowattstunde Strom gefördert, die auch tatsächlich erzeugt wird. Dadurch ist der Betreiber angehalten das Windrad optimal zu warten. "Bei fundiertem Vergleich der Systeme muss man zum Schluss kommen, dass Einspeisetarifsysteme am effizientesten sind", bekräftigt Moidl abschließend.



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