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Greenpeace: WHO-Bericht beschönigt tatsächliches Gesundheitsrisiko

Bericht zu Fukushima zeigt nicht tatsächliches Krebsrisiko auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat heute einen Bericht zu den Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima für die Gesundheit der Menschen in Japan veröffentlicht. Greenpeace kritisiert den Bericht, da er wichtige Informationen zu den tatsächlichen Auswirkungen des Atomunfalls zurückhält. Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace kommentiert dies wie folgt:

"Die WHO schreckt nicht davor zurück, die Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima kategorisch kleinzureden. So verabsäumt die Organisation in ihrem Bericht die Verstrahlung der Menschen in der 20 km-Zone rund um das havarierte AKW Fukushima richtig darzustellen. Diese Menschen konnten die Evakuierungszone nicht rechtzeitig verlassen und es ist davon auszugehen, dass sie mit massiven Langzeitschäden für ihre Gesundheit rechnen müssen. Es ist schockierend, wie der Bericht versucht das tatsächliche Krebsrisiko zu verdecken, indem er dieses in Prozenten angibt - in der Realität werden jedoch tausende Menschen davon betroffen sein. Die WHO muss aufhören, die Folgen von Fukushima kleinzureden und das Augenmerk auf jene Millionen Menschen richten, die immer noch in den kontaminierten Zonen leben müssen. Atomkraft hinterlässt unzählige Opfer - es ist höchste Zeit, dass sich die Regierungen zu einer sauberen atomkraftfreien Zukunft bekennen."



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