© Ludwig Schedl-pressefotos.at
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Klimafonds goes wind energy

Theresia Vogel besucht Windkraftfirmen auf der EWEA 2013 in Wien

7. Februar 2013: Die gesamte internationale Windbranche ist diese Woche auf der EWEA 2013 in Wien versammelt. Österreichische Firmen sind dabei sehr stark vertreten. Rund 30 österreichische Firmen treten rund um den österreichischen Pavillon gemeinsam auf. Der Klima- und Energiefonds und das BMVIT haben einige dieser Firmen und Projekte mit auf den Weg gebracht.

19 österreichische Firmen sind am Österreich Pavillon vertreten. In Summe präsentieren rund um diesen Pavillon 30 österreichische Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Windbranche in Österreich ist mittlerweile stark angewachsen. Über 80 Betreiber und mehr als 120 Zuliefer- und Dienstleistungsbetriebe kommen bereits aus Österreich. Einige dieser Firmen sind Weltmarktführer und kaum ein Teil eines Windrades wird nicht auch in Österreich erzeugt. "Die österreichische Windbranche ist auch international ganz vorne mit dabei", freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Windenergie braucht Forschung und Entwicklung Wie jede Technologie ist gerade die junge Windenergie auf Forschung und Entwicklung angewiesen. Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit unterschiedlichen Förderprogrammen die Weiterentwicklung der Windenergie. "Es freut mich zu sehen, dass Projekte österreichischer Unternehmen die der Klima- und Energiefonds gefördert hat, Früchte tragen und die Windbranche ein Stück weit vorwärts bringen", berichtet Theresia Vogel abschließend. Zwei gute Beispiele für diese positive Entwicklung sind die Firma SET-Sustainable Energy Technologies und Energiewerkstatt Verein.

SET - Sustainable Energy Technologies SET wurde von Gerald Hehenberger gegründet. Er ist seit 25 Jahren ein Vorreiter bei der Entwicklung von Windkraftanlagen und war Gründer und Geschäftsführer der Firma Windtec, einem der weltweit führenden unabhängigen Unternehmen im Bereich Entwicklung von Windkraftanlagen. Mit SET entwickelt Gerald Hehenberger ein Differenzialgetriebe für Windräder im Multimegawatt-Bereich. Diese Entwicklung verspricht Effizienzsteigerungen der Windkraftanlagen von bis zu 5%. Der erste, in ein Windrad eingebaute Prototyp wird spätestens in einem Jahr realisiert sein. Der Klima- und Energiefonds hat die Entwicklung mit Fördergeldern unterstützt.

Energiewerkstatt Verein Seit 1986 ist der gemeinnützige Verein Energiewerkstatt im Energiebereich tätig. Bestätigt vom Atomkraftunfall in Tschernobyl wurde ein Verein gegründet, dessen erklärtes Ziel die Erforschung, Weiterentwicklung und Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energieformen und energiesparender Maßnahmen sein sollte. Heute zählt der Energiewerkstatt Verein zu einem der führenden österreichischen Unternehmen im Bereich der Windmessung und Projektplanung. Mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds erstellte der Energiewerkstatt Verein den österreichischen Windatlas (AuWiPot). Dieser stellt den ersten umfassenden Plan der Windsituationen über ganz Österreich in einer Höhe von 100 Meter dar und verschneidet diese mit vielfältigen Informationen in einem Geoinformationssystem. Eine optimale Unterstützung für Planungsarbeiten und Entscheidungen.

Österreichische Medienpartner der EWEA 2013 Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern: Energie Report, Ökoenergie, oekonews.at, Radiosendung "Klimanews", IKZ Energy, EnergieBlog



Rückfragehinweis: IG Windkraft


Artikel Online geschalten von: / hackenberg /