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Gleiches Recht für alle: Verfahrensfreistellung von Kleinwindkraftanlagen

Petition will Verfahren für Kleinwindkraftanlagen in allen deutschen Bundesländern gleich stellen

Von 16 Bundesländern in Deutschland haben nur 8 davon Kleinwindkraftanlagen als verfahrensfrei bezeichnet. So werden in den restlichen 8 Bundesländern (50 %) den umweltbewussten Menschen, die etwas verändern wollen unnötig Steine in den Weg gelegt.
Denn diese müssen denselben Genehmigungsprozess durchlaufen wie die 100 m hohen Windräder, was natürlich sehr zeitaufwendig und kostenspielig ist. Deshalb ist es zwingend notwendig dass alle Bundesländer, den Bürgern die Chance ermöglichen etwas selbst für die Umwelt zu tun.

Das große Problem von der Energie ist die Speicherung und der Transport, deswegen wäre es nur logisch, dass Energie dort produziert wird, wo sie benötigt und verbraucht wird.
So wären Hybridanlagen (Kombination aus Wind- und Sonnenergie) möglich, denn diese beiden Anlagentypen lassen sich wunderbar kombinieren.

Jeder könnte somit die Fossilenenergieressourcen schonen, einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung leisten und die Umwelt schützen.
Durch die Nutzung von vertikalen Kleinwindkraftanlagen (Karussell ähnlich) wäre es auch möglich Anlagen in Wohngebieten aufzustellen, weil diese Bauform nicht viel Lärm produziert. Die Position der Anlage sollte aber mit den Nachbarn abgesprochen werden, damit es mit dem Schattenwurf keine Probleme gibt.

Deshalb fordert nun eine Petition, dass die restlichen 8 Bundesländer Kleinwindkraftanlagen unter 10 Metern als Verfahrensfrei bezeichnen.

Petition und weitere Informationen :
openpetition.de/petition/online/genehmigungsfreistellung-von-kleinwindkraftanlagen-10-m

GastautorIn: Martin Debus für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / holler /