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Greenpeace-Erfolg: China verbietet Markteinführung von Gentechnik-Reis

Meilenstein auf dem Weg zum endgültigen Stopp der kommerziellen Zulassung von Gentechnik-Reis

Peking - Greenpeace begrüßt die jüngst durch Chinas größte Wirtschaftswochenzeitung ‘The Economic Observer’ bekannt gewordene chinesische Regierungsentscheidung, die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Reis auszusetzen.
‘Dieser Schritt ist ein Meilenstein auf dem Weg zum endgültigen Stopp der kommerziellen Zulassung von Gentechnik-Reis in China’, freut sich Pan Wenjing, Landwirtschaftssprecherin von Greenpeace China über den Greenpeace-Kampagnenerfolg. ‘Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel für die rund 1,3 Milliarden Chinesen und Chinesinnen. Alle Entscheidungen, die Reis betreffen, müssen gut überlegt sein und die Überzeugungen der Bevölkerung respektieren. Wir freuen uns, dass jetzt als Ergebnis unserer jahrelangen Kampagne die zuständigen Regierungsabteilungen die öffentliche Meinung zum Thema Gentechnik wahrgenommen und respektiert haben.’

Greenpeace fordert von der chinesischen Regierung, ihre Gentechnikpolitik und die massiven Investitionen in diesen Bereich zu überdenken und stattdessen auf mehr Investitionen in modernen Biolandbau zu setzen. Das Ziel muss die schnellere Transformation der chinesischen Landwirtschaft zu nachhaltigen ökologischen Modellen sein. Dies ist notwendig, um die Umwelt zu schützen, aber auch um die Lebensmittelsicherheit sicherzustellen und die Existenzgrundlage der Bauern zu sichern.

GastautorIn: Leonie Ehrenhofer für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / wabel /