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oekonews Praxistest mit Elektroauto Th!nk City

Th!nk City im Vergleich

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Nach dem Citroën C-Zero wurde nun auch der Th!nk City sowohl von einem oekonews Redakteur, als auch von zahlreichen weiteren "Test-PilotInnen" ausgiebig Probegefahren.

Mankos: Nur 2-sitzer, Höchstgeschwindigkeit 100 km/h, lange Ladedauer

Gleich vorweg: Mit dem von oekonews kürzlich getesteten Citroën C-ZERO kann der Th!nk City in einigen Disziplinen nicht ganz mithalten, bietet aber auch Vorteile.

Die Verarbeitung wirkt innen wie außen weniger hochwertig, als beim C-ZERO.

Außerdem ist der Th!nk City nur als 2-sitzer konzipiert, optional wird auch eine Mini-Rückbank angeboten, welche aber lediglich für Kinder geeignet sein soll (im Test-Fahrzeug nicht vorhanden).

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h, somit ist das Fahrzeug (aus Sicht des Test-Fahrers) nur bedingt Autobahn tauglich.

Die Ladezeit ist verhältnismäßig lang. Lt. Herstellerangaben soll eine Vollladung etwa 10 Stunden in Anspruch nehmen, beim Test zeigte die Akkustandsanzeige nach dieser Zeit allerdings erst 70 Prozent.
Des Rätsels Lösung: Das Ladegerät lädt standardmäßig nur mit 10 Ampere, erst ein Doppelklick auf den Power-Button soll auf die maximal möglichen 16 Ampere hochschalten. Im Test klappte das allerdings nicht. Egal wie oft der oekonews Redakteur den Drucktaster auch betätigte, das Ladegerät begnügte sich durchgehend mit "gemütlichen" 10 Ampere.

Kompakt und ausdauernd

Ist das Fahrzeug aber erst einmal voll geladen, beträgt die Reichweite etwa 160 km – und damit etwas mehr als die des C-ZERO.

Ein weiterer großer Vorteil sind die kleinen Außenmaße des Th!nk. Mit ca. 3 Metern Länge passt das Auto auch in kleine Parklücken.

Fazit: Passables E-Auto, technisch aber bereits "überholt"

Hätte der oekonews Fahrer den Th!nk vor 2 Jahren für einen längeren Praxistest bekommen, wäre er damals sicher begeistert gewesen. Im Vergleich zum aktuellen Citroën C-ZERO (und zu den baugleichen Modellen Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn) wirkt der Th!nk aber schon etwas "überholt" – und das nicht nur wegen der geringen Höchstgeschwindigkeit von etwa 100 km/h. Die gesamte Verarbeitung und der Komfort wirken bei den neueren Fahrzeugen einfach wesentlich hochwertiger und detailverliebter.

Bedanken möchten wir uns wieder bei Raiffeisen Leasing für das zur Verfügung stellen des Testfahrzeuges.

Gemietet und geleast werden können die Fahrzeuge hier:
RL Mobil

Die oekonews Redaktion wartet bereits gespannt auf weitere Elektro-Test-Fahrzeuge diverser Anbieter.

Bild 1: Roman Heiden und Karl Schütz vom Raiffeisen Lagerhaus Hollabrunn-Horn, sowie Solar-Artikel Entwickler Rafael Kubisz testeten den Th!nk

Bild 2: DI Mag. Matthias Rieder und seine Freundin luden ihren C-ZERO vom Verbund zeitgleich mit dem Raiffeisen Leasing Th!nk City bei der A1 Telekom Austria E-Ladestation vorm Donauturm Wien.

Bild 3: Umweltminister DI Niki Berlakovich offenbarte oekonews nach seiner Eröffnungs- und Keynote-Rede vom Photovoltaik Kongress auch seine Begeisterung für Elektroautos

Bild 4: Die Becherhalter des Th!nk befinden sich beide im Fußraum der BeifahrerInnen-Seite.

Bild 5: Durch die große Heckscheibe bietet der Th!nk eine hervorragende Rück-Sicht beim Reversieren.

Bild 6: Rainer Lagler von der AVIS Autovermietung kümmert sich nun um die E-Autos von RL Mobil in Wien.

Bild 7: Hermann Wallner von A1 Telekom Austria startete die Proberunde gleich von der E-Tankstelle weg.

Bild 8: Gemeinderätin Irene Heise aus Pressbaum ließ sich die Gelegenheit einer E-Auto Probefahrt ebenfalls nicht entgehen.

Bild 9: Umweltgemeinderat Bernhard Haas aus Gablitz war von der Durchzugskraft des kleinen Autos positiv überrascht.

Bild 10: Auch Gemeinderat Winfried Süß (Wolfsgraben) und Mag. Wolfgang Alfons von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung zeigten sich an der Elektromobilität sehr interessiert.



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Artikel Online geschalten von: / sigmund /