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Nachhaltigkeit und Klimapolitik

Neue Studien zum Thema Klimawandel und Umweltrecht

Im Auftrag von öffentlichen und gemeinnützigen Auftraggebern hat die Forschergruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik verschiedene neue Berichte zum Thema Klimawandel veröffentlicht. Dabei sieht die Gruppe um Prof. Dr. Felix Ekardt Klimawandel als das wichtigste Handlungsfeld auf dem Weg zu einem global lebbaren Lebenstil.

Eine Studie der Forschergruppe setzt sich mit dem Thema Landnutzung und Klima auseinander. Der Bericht beleuchtet Landnutzung als einen zentralen Auslöser des Klimawandels und sucht nach möglichen Ansätzen um die schwierige Schnittstelle von Klima und Landnutzung zu lösen. Hierbei wird ein neuartiger Emissionshandel diskutiert, der eine globale Beteiligung voraussetzt, jedoch gleichzeitig die Grenzen der Mengensteuerung aufzeigt.

Des Weiteren wurde eine Studie zum Thema Menschenrechte und Klimawandel veröffentlicht, in dem es um die grundrechtliche Verankerung der Forderung nach ausreichender Klimapolitik auf nationaler, europäischer sowie völkerrechtlicher Ebene geht. Dabei geht es vor allem um die Abwägung der unterschiedlichen Belange, die gerade im Bereich des Umweltschutzes nicht nur die wirtschaftliche Freiheit sondern auch den Umweltschutz als Grundrechtsfaktor umfassen.

Ein weiterer Beitrag der Forschergruppe befasst sich mit der schwindenden Ressource Phosphor, welches besonders in der Viehwirtschaft und wegen des hohen Fleischkonsums in westlichen Ländern in großen Mengen benötigt wird. Wie aus der Studie hervorgeht, ist eine typische Mengenregelung im Sinne des Umweltrechts allerdings nicht mehr ausreichend. Nur eine weltweite und vor allem nachhaltige Lösung kann das Problem lösen.

Quelle: www.globalmarshallplan.org


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