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IKEA senkt CO2-Ausstoß um fast 80 Prozent!

Bilanz über 3 Jahre IKEA in der WWF CLIMATE GROUP Umwelt- & Sozialbericht 2010 präsentiert

In nur drei Jahren hat IKEA Österreich den Anteil erneuerbarer Energien von 27 auf 76 Prozent gesteigert. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Emission an Treibhausgasen massiv reduziert. Gelungen ist dies durch einen Mix an Maßnahmen, der sich quer durch alle Bereiche zieht. IKEA Österreich Country Managerin Giny Boer und WWF Österreich Geschäftsführerin Hildegard Aichberger zogen in einer gemeinsamen Pressekonferenz Bilanz über die Klimaschutzaktivitäten des Unternehmens und präsentierten bei der Gelegenheit den druckfrischen Umwelt- und Sozialbericht von IKEAÖsterreich.

"Vor drei Jahren hat sich IKEA Österreich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß um 15 Prozent zu reduzieren. Gelungen ist uns eine Senkung von 9.695 auf 1.948 Tonnen. Das sind 80 Prozent weniger. Sie entsprechen in etwa dem CO2-Ausstoß von 750 durchschnittlichen Mittelklassewagen, wenn sie einmal um die Welt fahren", zieht Giny Boer einen anschaulichen Vergleich.

Eines der vereinbarten Ziele war die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien. Nach drei Jahren hat es IKEA geschafft, diesen Anteil von zuvor 27 auf nun insgesamt 76 Prozent zu erhöhen. Wobei der größte Brocken unter den Energieformen, die Stromversorgung, durch den Oekostrom(R)-Bezug bereits zu 100 Prozent erneuerbar ist. Auch geheizt wird zum Teil schon erneuerbar: Das jüngste IKEA Einrichtungshaus Klagenfurt mit Erdwärme, IKEA Salzburg mit Fernwärme aus Biomasse und der Abwärme eines nahe gelegenen Produktionsbetriebs, und das Lager Wels verfügt nicht nur über eine Photovoltaikanlage am Dach, sondern baut gerade eine Pelletsheizung. 3.169.817 Euro wurden von IKEA Österreich in den vergangenen drei Jahren in Maßnahmen investiert, die die Energieeffizienz verbessern, den Wasserverbrauch reduzieren oder den Weg in Richtung 100 Prozent erneuerbare Energie fortsetzen.

Mehr als eine Million Euro hat IKEA in den vergangenen drei Jahren in die Hand genommen, damit alle Standorte in Österreich leicht mitöffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Mit diesem Geld wurden Haltestellen errichtet, ganze Buslinien finanziert, kürzere Intervalle oder längere Abendöffnungszeiten finanziell abgedeckt. Seit ca. eineinhalb Jahren bietet IKEA an allen Standorten kostengünstige Leihtransporter an - eigens für IKEA auf Erdgasbetrieb umgerüstet - die umweltfreundlichste, derzeit verfügbare Transportervariante. Insgesamt konnte IKEA damit den Anteilöffentlich anreisender KundInnen von 6 auf 10 Prozent erhöhen. Zudem hat IKEA mittlerweile die Hälfte seiner Firmenautos auf abgasarme Typen mit einem CO2-Ausstoß unter 120 g CO2/km. Ein Großteil davon sind Hybridautos mit < 89 g CO2/km. Schon drei Einrichtungshäuser bieten ihren MitarbeiterInnen außerdem gratis Poolfahrräder an.

Für den WWF nimmt IKEA als Gründungsmitglied und erster Partner der WWF CLIMATE GROUP eine Vorreiterrolle ein. "IKEA hat gezeigt, dass Klimaschutz vor allem eine Frage innovativer und effizienter Klimataten ist", zieht Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF Österreich, Bilanz. "IKEA hat in den vergangenen drei Jahren im Rahmen der WWF CLIMATE GROUP Meilensteine gesetzt - vom größten Oekostrom(R)-Deal in der Geschichte Österreichs über gratis Sparlampenaktionen bis hin zu erdgasbetriebenen Leihtransportern. Wir können es kaum erwarten in die nächsten drei Jahre zu starten", so Aichberger.

Denn jetzt geht die Zusammenarbeit in die nächste Runde: Soeben haben IKEA Österreich Country Managerin Giny Boer und WWF Österreich Geschäftsführerin Hildegard Aichberger eine neue, wieder auf drei Jahre befristete, Vereinbarung unterschrieben. "In den kommenden drei Jahren gilt es, den guten Status quo zu halten und gleichzeitig das Bewusstsein für Umweltthemen zu vertiefen", sagt Giny Boer. "Wir werden weiter investieren. Wir wollen aber auch eines ganz klar: Zeigen, dass JEDER und JEDE einen Unterschied für den Klimaschutz machen kann."


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