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Salzburg Wind Foundation

Windenergie ist in aller Munde, ist sie doch als sogenannte erneuerbare Energie extrem umweltverträglich, wird von den Betreibern postuliert.

© KTraintinger, Dorfzeitung
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Einzig mit dem mentalen Zugang zu diesen überdimensionierten Windrädern hapert es da und dort im Salzburger Land.

Nachdem die salzachwind GmbH seit Jahren um die behördliche Bewilligung von drei Windrädern am Aineck in der Lungauer Gemeinde St. Margarethen kämpft, gibt es nach der Änderung der rechtlichen Raumordnungsvorschriften bessere Chancen für das ehrgeizige Projekt. Für die Sonderflächenwidmung ist jetzt nicht mehr die
Bezirkshauptmannschaft, sondern das Land Salzburg zuständig und von den ressortzuständigen Politikern kommen bereits positive Signale.

Ein ehrgeiziges Kunstprojekt der Stadt Salzburg soll die Akzeptanz der Windräder in der Bevölkerung heben. Die Salzburger Stadtverwaltung im Schloß Hellbrunn hat in Zusammenarbeit mit der Salzburg Wind Foundation ein Projekt mit dem Museum der Moderne am Mönchsberg entwickelt. Es wurden 3 Windräder am Museumsdach, quasi als nutzbringende Installationen montiert, die das Museumsgebäude mit
Strom versorgen können.

Die Windräder sind vorerst schwarz gestrichen, sollen aber in den nächsten Jahren im Rahmen der Sommerakademie künstlerisch gestaltet werden.

Die Verantwortlichen möchten mit dieser funktionellen Kunstaktion zeigen, wie man sinnvoll Kunst für jedermann/frau nutzbringend im öffentlichen Raum realisieren kann.

Eine interessante Idee,
meint ein nachdenklicher Spaziergänger.

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GastautorIn: Dr. Karl Traintinger für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / holler /