Marchegg: Slowakische Umweltschützer an Grenze zurückgewiesen

Grüne erwarten Stellungnahme von Landeshauptmann Erwin Pröll

Ein politisches Nachspiel hat die Zurückweisung der slowakischen Umweltschützer an der Grenze in Marchegg. In einer Anfrage fordern die Grünen Aufklärung über die Hintergründe der Zurückweisung. Im Zuge des Spatenstiches von Landeshauptmann Erwin Pröll in Marchegg wurden am vergangenen Donnerstag slowakische Umweltschützer an der Grenze angehalten und - dies wurde auch in ihrem Reisepass vermerkt - "zurückgewiesen". Die Umweltaktivisten erhielten zudem ein einjähriges Einreiseverbot.

Für den Grünen LtAbg. Martin Fasan ist diese Behandlung der Aktivisten "mehr als aufklärungsbedürftig." Die Grünen erwarten sich von Landeshauptmann Erwin Pröll eine Stellungnahme zu den Vorgängen an der Grenze." Fasan weiter: "Das ist keine Art mit Nachbarn umzugehen. Diese Vorgangsweise ist keine Visitenkarte für die bevorstehende EU-Erweiterung." Die Grünen fordern die Aufhebung des einjährigen Einreiseverbotes und eine Entschuldigung der zuständigen Stellen.

Rückfragehinweis: Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag - Tel.: 0664/233 13 75 - http://noe.gruene.at

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OTS0071 2003-11-27/10:17

Lesen Sie dazu den Bericht Naturschützer wie Verbrecher behandelt



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