Der offene Kampf gegen angeblichen Solarstromüberschuss
Marktschädliche Photovoltaik? Stromwende STOPP, oder was?
Die Lage ist bekannt: Mehr PV-Strom führt zu zunehmenden Fällen von Negativpreisen an den Strombörsen für Großhändler.
Eine intensiv von Energiekonzernen europaweit forcierter Lösungsvorschlag lautet: Fernabschaltung der PV-Anlagen bzw. Begrenzung der Einspeiseleistung auf maximal 70 % der Nennleistung.
Diesem Thema widmet sich der Artikel eines Experten (Link siehe unten). Seine Analyse stimmt, seine Problemlösung ganz und gar nicht, erfährt man, wenn auch die Überlegungen aus den nachfolgenden Leser-Kommentaren einbezogen werden.
Dort wird klar, dass es ganz und gar nicht an Wegen aus dem Fossilstrom-Zeitalter mangelt.
Was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, ist es leider nicht. Denn die netzdienliche zeitweise Abschaltung von fossilen Kraftwerken bzw. den strategischen Umbau der Stromversorgung, sodass Klimakiller endgültig stillgelegt werden können, bleibt damit außen vor. Und deren Besitzer, die Großkonzerne, atmen erleichtert selbst verseuchte Luft ein.
Was also die (Energie)Politik europaweit vermeidet, sind die wirklich entscheidenden Energiewendeweichen zu stellen, damit Fossil- und auch Atomstrom überflüssig werden.
Darum geht es im Kern, aber weiterhin tut sich nichts Strategisches!
warum-auch-kleine-photovoltaikanlagen-in-zukunft-abregeln-muessen
Fritz Binder-Krieglstein
renewable.at
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Artikel Online geschaltet von: / Dr. Fritz Binder-Krieglstein /