© Neri Vill Pixabay.com
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SPÖ Wien gegen Corona-Schutz für Fußgänger?

Der Platz auf den Gehsteigen ist zu klein, um den vorgeschriebenen Abstand zu Passanten einzuhalten. Straßen für den Fuß- und Radverkehr zu öffnen daher überfällig. Die Wiener Grünen sind dafür, die Wiener SPÖ bleibt bei Ihrer menschenfeindlichen Politik

Derzeit wird ersichtlich, wie wenig Platz am Gehsteig den Fußgängerinnen und Fußgängern zur Verfügung steht. Der seitens Regierung vorgeschriebene und sinnvolle Sicherheitsabstand ist regelmäßig nicht durchführbar.
Birgit Hebein will das für Wien ändern und Straßen für Autos sperren und für den Fuß- und Radverkehr freigeben. Leider lehnt das die SPÖ Wien offenbar ab. Enttäuschend auch vor allem, weil es eigentlich völlig den sozialdemokratischen Werten widerspricht.
Denn gerade arme Menschen wohnen an (nach wie vor) viel befahrenen Straßen und können sich sowieso kein Auto leisten. Eine Reduzierung des PKW-Verkehrs ist auch aus gesundheitlicher Sicht jetzt besonders sinnvoll, da damit eine Reduzierung des Feinstaubs einhergeht und dieser für den Corona-Virus wie eine "Autobahn" wirkt, wie Studien zeigen. Auch die Lungen würden damit entlastet und die Statistik macht deutlich, dass Todesfälle vor allem Lungengeschädigte Menschen treffen.

Und Radfahren ist sowieso aus gesundheitlicher Sicht gerade jetzt die sinnvollste Art der Fortbewegung, wie Lungenexperten klarstellen.

Wer sich also jetzt in dieser Situation gegen vernünftige Maßnahmen zum Schutz der Menschen stellt, hat letztlich Menschenleben am Gewissen. Mögen sich die Angehörigen bei der Wien-Wahl daran erinnern und bei der SPÖ "bedanken".

Schreiben Sie doch dem Herrn Bürgermeister Michael Ludwig Ihre Meinung und fragen Sie ihn doch, ob er das tatsächlich so sieht:


Artikel Online geschalten von: / Lukas Pawek /