© Bild von annca auf Pixabay
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Roboter und die Umwelt - sind Sie von Vorteil für die Natur?

Roboter kommen nach und nach nicht nur der Industrie, sondern auch im privaten Haushalt zum Einsatz.

So werden sie mehr und mehr zum vertrauten Alltagsgegenstand, der für die Menschen durchaus nützlich ist. Aber sind Roboter auch gut für die Umwelt? Ergeben sich Vorteile durch die Nutzung von Robotern, was die Umweltbilanz anbelangt? Wir haben uns in dieser Hinsicht schlau gemacht.

Haushaltshilfen: Beispiel Roboter-Rasenmäher

Rasenmäher-Roboter und Staubsauger-Roboter kommen seit einigen Jahren in vielen Haushalten zum Einsatz. Längst sind sie große Verkaufsschlager geworden, da es schlichtweg bequem ist, einen Roboter überall dort einzusetzen, wo man ansonsten Zeit mit unangenehmen Aufgaben verbringen müsste. Grundsätzlich verbrauchen Roboter natürlich Energie. Doch da dasselbe auch bei Rasenmähern und Staubsaugern der Fall ist, haben Roboter nicht notwendigerweise einen größeren Energieverbrauch. Vielmehr hat sich herausgestellt, dass diese Alltagshelfer sogar effizienter sind, als die Geräte, die der Menschselbst bedienen muss. Allerdings gibt es einen Haken an der Sache: Für die unmittelbare Umwelt stellen Roboter durchaus eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Dies betrifft insbesondere Haustiere, so wie etwa Insekten und Tiere, die in den Gärten leben oder sich dort aufhalten. Und selbst Kleinkinder und Erwachsene könnten mitunter durch Roboter wie etwa den Rasenmäher-Roboter gefährdet werden.

Somit dienen Haushaltsroboter zum einen als Haushaltshilfe, die durchaus keine bedenkliche Umweltbilanz aufweisen. Allerdings sind sie ein gewisser Gefahrenherd für Tiere und Menschen.

Roboter in der Industrie: Mehr Effizienz

In der Industrie führt ein Roboter zu mehr Effizienz. Das gilt sowohl für einfache Roboter, als auch für kollaborative Roboter. Denn Roboter können auf beliebige Art und Weise programmiert werden, was sie gegenüber statischen Maschinen deutlich flexibler macht. Dies hat zufolge, dass Arbeitsprozesse optimiert werden können, so dass diese nicht nur günstiger werden, sondern auch insgesamt eine bessere Umweltbilanz haben könnten. In dieser Hinsicht Punkten Roboter einmal mehr. Und letztlich muss man auch erkennen, dass ein Roboter im Vergleich zu einer Arbeitskraft letztlich positiv für die CO2-Bilanz ist. Denn ein Roboter muss beispielsweise nicht von der Arbeit nach Hause und wieder zurück pendeln. Vielmehr bleibt der Roboter im Betrieb, und verbraucht keine Energie, wenn er nicht im Einsatz ist. Diese zugegebenerweise etwas zynischer Argumentation mag für manche Menschen befremdlich wirken. Aber letztlich handelt es sich hierbei um wertfreie ökonomische Tatsachen.

Es stellt sich allerdings die Frage, inwiefern all diese Faktoren, die Roboter umweltfreundlichmachen, tatsächlich gültigkeit haben. Letztlich ist dies stark davon abhängig, wie diese tatsächlich im jeweiligen Unternehmen oder Haushalt angewendet werden. Als Werkzeug muss man immer auch die Absichten der Betreibers berücksichtigen, wenn man eine Umweltbilanz korrekt ziehen möchte.

Es ist zudem klar, dass Roboter wenn dann aktuell nur einen recht kleinen Beitrag dazu leisten können, dass sich die allgemeine Umweltbilanz der Menschheit verbessert. Denn aktuell kommen Roboter nunmal nur in eher wenigen Situationen zum Einsatz. Immerhin zeichnet sich aber ab, dass die Nutzung von Robotern sich schon bald deutlich erhöhen kann. Und spätestens dann wird es umso wichtiger, sich auch die Umweltbilanz von Robotern genauer anzusehen.

Fazit

Insgesamt ist also klar, dass Roboter wie solche zum Rasenmähen durchaus eine positive Umweltbilanz aufweisen können, wenn sie korrekt eingesetzt werden. Zwar stellen sie zumindest im Alltag eine gewisse Gefahr für die Umwelt da, unterm Strich leisten sie aber einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu, den Energieverbrauch zu minimieren. Die ist selbstverständlich umso mehr der Fall, je mehr Roboter insgesamt zum Einsatz kommen. Aktuell kann man definitiv nur von einer schwachen Auswirkung auf die Umweltbilanz der Menschen insgesamt ausgehen. Mit zunehmender Verbreitung der Roboter wird sich dies allerdings definitiv rasch ändern.


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