© Free-Photos pixabay.com / Photovoltaik
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BIG setzt neuen Standard bei nachhaltiger Immobilienentwicklung

Seit 1. Jänner 2020 gilt für alle Neubauten und Generalsanierungen des BIG Konzerns der konzernweit verpflichtende nachhaltige Mindeststandard.

Der BIG Mindeststandard geht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und stellt sicher, dass alle Projekte von BIG und Tochter ARE jedenfalls den klimaaktiv SILBER-Standard erreichen.

Der nachhaltige Mindeststandard der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ist ein Katalog von Kriterien, die bereits im Planungsprozess der Gebäude berücksichtigt werden müssen. Damit wird die Umsetzung von 43 Maßnahmen des BIG Holistic Building Programs (HBP)* sowie das Erreichen von mindestens 750 klimaaktiv-Punkten zur Pflicht für alle Neubau- und Generalsanierungsprojekte, für die ab 2020 ein Planerfindungsverfahren durchgeführt wird.

Durch die Umsetzung des Mindeststandards werden die CO2-Emissionswerte deutlich reduziert, klimaschädliche Baustoffe vermieden und der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forciert. "Die nachhaltige Entwicklung von Immobilien gewinnt national wie international rasant an Bedeutung. Als Bundesimmobiliengesellschaft sehen wir uns in der Verantwortung, in diesem Bereich besondere Standards zu setzen. Die Implementierung des nachhaltigen Mindeststandards ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einer verbesserten Ressourcen- und Energieeffizienz", sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.

Weitere Punkte, die der nachhaltige Mindeststandard abdeckt, sind eine ökologische Gesamtbewertung der Gebäude (nach OI3) sowie eine verpflichtende Lebenszykluskostenanalyse. Die Einbeziehung künftiger Folgekosten erlaubt eine langfristige wirtschaftliche Betrachtung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Österreichweite Photovoltaikinitiative

Um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu erreichen und bis 2025 nahezu emissionsfrei zu sein, startet die BIG in diesem Jahr zudem die österreichweite Photovoltaikinitiative. Bis 2023 werden auf rund 20 Hektar der BIG- und ARE-Dachflächen PV-Anlagen installiert. So wird durch die effiziente Nutzung der Solarkraft der Anteil an erneuerbaren Energien deutlich erhöht.

Für weitere Informationen zum nachhaltigen Mindeststandard sowie zum HBP besuchen Sie die Website

*Holistic Building Program (HBP)

Mit dem Holistic Building Program (HBP) hat die BIG gemeinsam mit e7 und der Pulswerk GmbH den österreichweit umfangreichsten digitalen Baukonfigurator entwickelt. Dieser begleitet Nutzerinnen und Nutzer durch alle Phasen von nachhaltigen Bauprojekten - von der Planung über den Bau bis zum Betrieb - und wird somit zur individuellen Online-Checkliste für alle relevanten Themenbereiche. Insgesamt führt das HBP durch 7 Themenbereiche mit insgesamt 73 Kriterien, die wesentliche Aspekte ganzheitlichen Bauens abdecken und somit als übersichtlicher Projektleitfaden dienen sollen. Im Fokus stehen dabei sowohl wirtschaftliche und ressourcenschonende, als auch ökologische und soziokulturelle Faktoren. Zur hohen Nutzerfreundlichkeit des HBP trägt auch die Echtzeitanzeige der in den Online-Katalog eingetragenen Projektdaten bei. So wird jede Eingabe von Einzelmaßnahmen sofort in Punkte umgerechnet. Die maximal pro Projekt erreichbare Gesamtzahl beträgt 1.000 Punkte.


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