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Greenpeace kritisiert trügerische Nachhaltigkeitsversprechen der OMV

Umweltschutzorganisation zeigt zur Ergebnispräsentation der OMV auf: Ölkonzern investiert nur 0,43% des Jahresumsatz in Entwicklung innovativer Energielösungen

Angesichts der Präsentation der OMV Jahresergebnisse für 2019 kritisiert Greenpeace die Behauptung der OMV, sich der Klimakrise aktiv zu stellen, scharf. Die OMV scheut sich nicht, breitflächig mit ihren Nachhaltigkeitsversprechen zu werben, und spricht in ihrem Nachhaltigkeitsbericht von bis zu 500 Mio. Euro Investitionen in innovative Energielösungen bis 2025. Bei einem Jahresumsatz von 23,46 Mrd. Euro in 2019, wird schnell klar: Die OMV investiert - bei heruntergebrochenen 100 Mio. Euro jährlich - lediglich 0,43% ihres Umsatzes in innovative Energielösungen.

"Diese scheinbar hohe Investitionssumme, ist für die OMV nicht mehr als ein Körberlgeld. Die Verbrennung fossiler Energieträger ist Hauptursache der weltweiten Klimakrise. Nur wenn wir den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas schaffen können wir die Pariser Klimaziele erreichen. Die OMV leistet praktisch keinen Beitrag dazu, sondern hält nach wie vor an einer veralteten Industrie fest, anstatt auf zukunftsfähige Energieproduktion umzurüsten und einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ihre exorbitant hohen Gewinne erwirtschaftet die OMV wortwörtlich auf Kosten der Umwelt”, hält Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin von Greenpeace fest. Die OMV gibt vor, die Klimakrise ernst zu nehmen und sich aktiv und intensiv dem Thema "neue Energien” zu widmen. Dem stehen aber lächerlich geringe Investitionen der OMV in eine nachhaltige Zukunft gegenüber.


Artikel Online geschalten von: / stevanov /