© Marktgemeinde Rastenfeld/ Nahversorgungszentrum Rastenfels
© Marktgemeinde Rastenfeld/ Nahversorgungszentrum Rastenfels

Sonnige Nahversorgung für Rastenfeld

Photovoltaik mit Bürgerbeteiligung

© Brandner-Weiss / E-Autotest in Rastenfels
© Brandner-Weiss / E-Autotest in Rastenfels

Die Marktgemeinde Rastenfeld beabsichtigt die Errichtung einer Solarstromanlage mit 28 kWp Leistung, d.h. rund 180 Quadratmeter, am Dach des Nahversorgungszentrums.
Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Marktgemeinde als Gebäudeeigner mit dem Nah & Fisch (Maria Pöll) als größtem Stromverbraucher im Gebäude.

Im Juli 2019 lud die Marktgemeinde Rastenfeld zum Infoabend für „Solarenergie und mehr,
Photovoltaik mit Bürgerbeteiligung“ ins Gasthaus Huber. Fachlich begleitet wurde der Infoabend von Energie- und Mobilitätsberaterin Renate Brandner-Weiß. Im Vorfeld gab es die Möglichkeit, ein modernes Elektroauto selbst auszuprobieren. Wesentlicher Vorteil der aktuell verfügbaren oder für 2020 angekündigten reinen E-Modelle, egal ob von VW, Renault, Nissan, … ist, der geringe Energieverbrauch: Sie sind alle mit max. 20 Kilowattstunden auf 100 Kilometer unterwegs und damit 70 % effizienter als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Zum Probefahren an dem Abend war beispielhaft ein Vorführwagen vom Autohaus Hasslauer in Schwarzenau, ein Hyundai Ioniq Elektro vor Ort. Mit 28 kWh Batteriekapazität erreicht die aufgrund ihrer Form sehr verbrauchsarme Limousine 280 km Normreichweite. Das Auto ist schnellladefähig (bis zu 100 kW Leistung), kann aber auch einfach nur an der „Lichtstromsteckdose“ geladen werden. Eine Reihe von BesucherInnen nutzte die Möglichkeit einer Probefahrt und genoss die leise, emissionsfreie Fahrt.

Im Zentrum des Infoabends standen folgende Themen: Erneuerbare Energie mit Schwerpunkt Solarenergie, Klimaschutz und die Vorstellung des Projekts und der Beteiligungsmöglichkeiten „Sonnige Nahversorgung Rastenfeld - Gemeinsam die Sonnenenergie nutzen!“

Das Projekt macht es möglich, sich mit 120 Euro oder mehr am Sonnenstromertrag zu beteiligen.

Weitere Infos und die Möglichkeit sein Interesse an der Solarstrombeteiligung anzumelden, gibt es bei der Marktgemeinde Rastenfeld, am einfachsten per Email oder Telefon (02826 / 289, )

Webseite: www.rastenfeld.gv.at/Nutzen_wir_gemeinsam_die_Kraft_der_Sonne_

GastautorIn: Renate Brandner-Weiß für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / holler /