© oekonews /Hackschnitzel
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Flexiblere Wärmenetze als Ziel

AGRAR Plus bringt seine jahrzehntelange Erfahrung zu Biomasse Nahwärme in das ERA-Net Projekt FlexiSync ein

Wien – Gemeinsam mit Forschern vom Austrian Institute ofTechnology, kurz AIT, konnte vor kurzem der offizielle nationale Projektstart gefeiert werden. Das Projekt FlexiSync bündelt 14 Projektpartner aus Forschung, Industrie und Energieversorger aus Schweden, Deutschland, Österreich und Spanien um die Möglichkeiten der Flexibilisierung von Wärmenetzen zu untersuchen. Der internationale Kick-off erfolgt im Jänner 2020.Die Projektlaufzeit beträgt 36 Monate. Durch die Flexibilisierung des Betriebes von Nahwärmenetzen soll die Möglichkeit geschaffen werden das Netz zum Ausgleich der schwankenden Stromproduktion heran zu ziehen um letztendlich die Stromnetze zu stabilisieren. Das Projekt sieht neben verschiedenen Simulationen auch den Test im Echtbetrieb bei mehreren Wärmenetzen vor. Eine Pilotanlage wird auch in Niederösterreich eingerichtet. Ausgehend von den Ergebnissen im Praxisbetrieb und den Simulationen wird für ganz Niederösterreich das Potential hochgerechnet werden. Damit werden wichtige Grundlagen für die smarte Verflechtung von Wärme- und Stromnetzen geschaffen um den Ausbau der erneuerbaren Energieträger mit gleichzeitiger Stabilisierung der Stromnetze weiter vorantreiben zu können. AGRAR Plus wird im Projekt die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis übernehmen, die Grundlagendaten von der Pilotanlage erheben, mit dem AIT gemeinsam die Flexibilisierungsoptionen für die Simulationen und den Tests im Echtbetrieb definieren und entsprechende Businessmodelle entwickeln und erarbeiten.

Weitere Informationen zum ERA-Net Projekt FlexiSync finden Sie zukünftig unter www.agrarplus.at.


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