© Astrid Knie/ Jubiläumsfest bei der W.E.B
© Astrid Knie/ Jubiläumsfest bei der W.E.B

W.E.B Pionier der Windenergie feiert 25 Jahre

Jubiläumsfest mit zahlreichen Gästen im Zeichen der Energiewende

Pfaffenschlag - 25 Jahre W.E.B, 20 Jahre als Aktiengesellschaft, sind Grund genug zum Feiern. Daher lud die W.E.B. Partner und Wegbegleiter zum großen Jubiläumsfest ein.
In seiner Begrüßungsrede wies der Bundespräsident Alexander Van der Bellen darauf hin, wie wichtig Unternehmen wie die W.E.B für den Kampf gegen den Klimawandel sind: „Die Klimakrise ist hautnahe, für uns alle schweißtreibende Realität geworden. Da braucht es nachhaltig denkende und handelnde Unternehmen. Der Weg der W.E.B ist gekennzeichnet von Pioniergeist und Innovationskraft. Besonders beachtenswert ist die regionale Verankerung der W.E.B, die sie sich trotz ihres internationalen Wachstumes beibehalten hat. Dies macht mir Mut für unsere Zukunft.“

Auch Landesrat Ludwig Schleritzko freut sich: "Niederösterreich ist Vorreiter in Sachen Energiewende. Das wäre aber nicht möglich, ohne Unternehmen wie die W.E.B, die hier investieren, Entwicklungen vorantreiben und Strom produzieren. Ich bin überzeugt davon, dass man hier den richtigen Weg gegangen ist, der uns auch in eine erfolgreiche Zukunft führen kann: Nutzen wir die Ressourcen, die vor unserer Haustür zur Verfügung stehen – den Wind, aber auch den Wald oder das Wasser!"

Die W.E.B-Vorstände waren überwältigt vom Zuspruch der Gäste und sprachen über die Erfolgsformel der W.E.B. „Wir sind selbst jeden Tag aufs Neue beeindruckt, welchen Werdegang die W.E.B die letzten Jahre hingelegt hat. Wir übernehmen in der internationalen Energiewende eine führende Rolle und das auf Basis einer breiten Bürgerbeteiligung. In unserer Arbeit steht der Mensch im Mittelpunkt und deshalb freut es uns, dass der Zuspruch zur W.E.B derart groß ist. Dies bestärkt uns in unserem Weg“, blickt CEO-Frank Dumeier einerseits in die Vergangenheit, aber auch voller Tatendrang in die Zukunft.

CFO Michael Trcka ergänzt: „Der Erfolgsfaktor der W.E.B sind sicher die Mitarbeiter. Ohne sie wäre der große Erfolg nicht möglich. Die Arbeit in unserem Team macht einfach Spaß und ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Mitarbeitern, aber auch mit unseren Partnern und Aktionären eine Zukunft mit sauberer Energie zu gestalten.“

Anschließend hinterließen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landesrat Ludwig Schleritzko gemeinsam mit den W.E.B-Vorständen Frank Dumeier und Michael Trcka sowie Vertreter der HAK Waidhofen an der Thaya ihren Handprint, der symbolisch dafür steht, wie mit unserem eigenen Handabdruck Gutes für unser Klima getan werden kann.

Im Festzelt wartete ein besonderer Gast auf die rund 300 Gäste: Ernst Ulrich von Weizsäcker, international renommierter Umweltwissenschaftler, sprach über die Klimakrise und welche Lösungsansätze notwendig sind: „Das Klima ist derzeit wohl das Problem Nummer eins und die Lösung ist vielfältig. Es gehören die Entwicklungsländer miteinbezogen, wir müssen beginnen die Energie effizienter zu nützen und Energie sowie CO2 müssen zukünftig teurer werden. Die wichtigste Antwort für eine nachhaltige Zukunft ist jedoch Erneuerbare Energie.“

Es folgte ein Podiumsgespräch über das Impulsreferat mit Ingmar Höbarth (Klima- und Energiefonds), Peter Püspök (Erneuerbare Energien Österreich) und Stefan Moidl (IG Windkraft). Danach sorgten mit Firmengründer Andreas Dangl, Hans Winkelmeier (Energiewerkstatt Verein) und Max Wachter (Grundbesitzer der ersten W.E.B-Anlage) die „Menschen der ersten Stunde“ für nostalgische und amüsante Anekdoten rund um die Gründung der W.E.B und die Errichtung ersten W.E.B-Anlage in Michelbach. Den Abschluss bildeten Nils de Baar (Vestas), Theodor Zillner (BMVIT), Wilhelm Rasinger (Interessensverband für Anleger) und Georg Schöppl (Österreichische Bundesforste). Sie blickten gemeinsam mit Frank Dumeier und Michael Trcka in unsere Energiezukunft und damit auch in die Zukunft der W.E.B.

Beim gemütlichen Ausklang waren sich alle einig: Die W.E.B wird auch in Zukunft ihren Weg für eine Zukunft mit sauberer Energie erfolgreich gestalten. Seit 25 Jahren setzt sich die W.E.B für die Energiewende ein und hat die Windkraftentwicklung in Österreich entscheidend mitgeprägt. Die starke Bürgerbeteiligung am Unternehmen half, aus den immer wieder schwierigen Jahren der österreichischen Rahmenbedingungen gestärkt zu einem der bedeutendsten Player der Windbranche in Österreich heranzuwachsen. "Derzeit hoffen wir wieder einmal auf eine Einigung aller politischen Parteien im Parlament, damit den 200 seit Jahren fertig genehmigten Windrädern endlich die Umsetzung ermöglicht wird und fordern die Politiker auf, sich proaktiv für eine Einigung einzusetzen", so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.


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