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Rogenhofer: "Temperaturen von 42°C treffen vor allem Hackler, Kleinkinder und Pensionisten"

Mit Donnerstag ist in Österreich die nächste Hitzewelle angekündigt - Wie schützt die Politik unsere Bürger?

Eis, Sonne, Badewetter. Pommes und Wassermelone zum Mittagessen im Schwimmbad. So stellt sich der Österreicher eigentlich seinen idealen Sommer vor. Bei durchgehenden Horrortemperaturen von bis zu 42 ° Grad und damit verbundenen Gesundheitsrisiken ist die Sommerlaune schnell vorbei. Vor allem die arbeitende Bevölkerung sind Leidtragende der Klimakrise.

"Ich habe Respekt vor allen, die bei diesen Temperaturen auf einer Baustelle arbeiten. Diese Leute müssen schutzlos Horrortemperaturen jenseits der 40 Grad aushalten. Auch Kleinkinder und Pensionisten leiden enorm unter der Hitze. Die Politik ist gefordert, diese Menschen zu entlasten und gleichzeitig eine Klimapolitik zu verfolgen, die dazu führt, dass Hitzetote zur Ausnahme und nicht zur Norm werden" so Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens.

Der österreichische Special Report zu Gesundheit, Demographie und Klimawandel des ACCP legt offen, dass es vor allem ökonomisch Benachteiligte, ältere Personen und Kinder sind, die von den gesundheitsschädlichen Folgen der Klimakrise betroffen sind. Laut Bericht steigt im Zuge der Klimakrise nicht nur das Risiko für Hitzetote, es werden auch Allergien ein steigendes Problem, als sie es heute bereits sind. Durch die Verschiebung von Klimazonen muss ebenfalls damit gerechnet werden, dass tropische Krankheiten wie Malaria Österreich in den nächsten Jahren erreichen werden.

"Die direkten und indirekten Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit der Menschen sind enorm. Es braucht dringend Maßnahmen, die jene vor Folgen der Klimakrise bewahren, die ihr schutzlos ausgeliefert sind. Der Juni war der heißeste in der Messgeschichte und die nächste Hitzewelle ist bereits auf dem Weg nach Österreich. Wenn nicht bald ein fundamentales Umdenken der Politik beginnt, gehen Meteorologen davon aus, dass diese Horrorsommer zur Normalität werden - mit all ihren Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Landwirtschaft und die Natur", schließt Rogenhofer.


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