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ÖH ad Bundesregierung: Die Klimakrise ist real. Tun wir was!

Die ÖH Bundesvertretung und 37 lokale Hochschulvertretungen wenden sich in einem offenem Brief an die Bundesregierung.

Wien - "Wir brauchen sofort Lösungen, um das Klima und unsere Zukunft zu retten“, warnt das Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung in ihrem offenen Brief an die Bundesregierung, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten.

Die breite Unterstützung der lokalen Hochschulvertretungen zeigt deutlich, dass die Studierendenvertreter_innen an Österreichs Hochschulen nicht mehr bereit sind dabei zuzusehen, wie die Zukunft junger Menschen verbaut wird. “Es braucht jetzt tiefgreifende Veränderungen, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Wir fordern ein umfassendes Umweltmanagement an den Hochschulen, welches nicht nur die Integration der Klimakrise in Forschung und Lehre beinhaltet, sondern auch das Bekenntnis zu einer Umweltpolitik, die wirkt“, streicht Adrijana Novaković vom Vorsitzteam heraus. Gerade im Bereich Mobilität könne viel verbessert werden, so die Argumentation im offenen Brief. "Unsere Hochschulstandorte müssen zu nachhaltigen Vorzeigeprojekten gemacht werden. Mit kleinen aber gemeinsamen Maßnahmen können wir große Auswirkungen erzielen", führt Desmond Grossmann vom Vorsitzteam weiter aus. Es braucht außerdem eine intensive Auseinandersetzung mit unserem Wirtschaftssystem und dessen Auswirkungen auf die Klimakrise. "Wir müssen dringend mutigere Schritte als bisher setzen, um künftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Die weitere Ausbeutung der Umwelt zur Profitmaximierung ist keine Option", so Dora Jandl vom Vorsitzteam.

Das Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung und die unterzeichnenden Hochschulvertretungen fordern die Bundesregierung dazu auf, den Klimanotstand auszurufen. "Gemeinsam mit Expertinnen und Experten muss ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, der ein Abwenden des Schlimmsten noch realistisch macht. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf; wir stehen schon beim ersten Glockenschlag. Überhören wir ihn nicht", so das Vorsitzteam abschließend unisono.

Der offene Brief findet sich hier


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