© METRO / PV am Dach in St. Pölten
© METRO / PV am Dach in St. Pölten

Die Sonne im Fokus am Dach

Wien Energie errichtet für METRO Österreich bis zu 11 Photovoltaik-Anlagen - 120.000 Quadratmeter Dachfläche werden für die Energiegewinnung genutzt

METRO Österreich setzt das Engagement für Nachhaltigkeit konsequent fort. Gemeinsam mit dem Photovoltaik-Experten Wien Energie werden in den nächsten Jahren bis zu 11 Standorte des Großhändlers mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Drei Großmärkte - Wien-Simmering, Wiener Neustadt und Klagenfurt - werden noch im Lauf dieses Jahres mit eigenen Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet. Weitere Standorte sollen bis 2023 folgen.

Österreichs größter Energiedienstleister investiert im Rahmen dieser Kooperation insgesamt 8 Millionen Euro in den Ausbau von 8 Megawatt Photovoltaik-Leistung. Rund 120.000 Quadratmeter Dachfläche können so künftig sinnvoll für die Produktion von Sonnenstrom genutzt werden. Das spart jährlich knapp 2.900 Tonnen CO2. METRO Österreich CEO Xavier Plotitza und Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl unterzeichneten Ende Mai eine entsprechende Kooperations-Vereinbarung.

METRO Österreich CEO Xavier Plotitza: "Mit METRO St. Pölten haben wir es bereits vorgemacht. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurde das für METRO typische Flachdach schon 2017 mit einer 6.000 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage ausgestattet und wir gewinnen damit pro Jahr mehr Energie als der Markt verbraucht. Ich freue mich, dass wir heuer mit der Photovoltaik-Ausrüstung von weiteren drei Großmärkten an dieser Energie-Strategie festhalten und Nachhaltigkeit mehr und mehr im Unternehmen etablieren. Durch die Zusammenarbeit mit Wien Energie ziehen wir mit den anderen Großmärkten nach und setzen damit als Handelsunternehmen wieder ein deutliches nachhaltiges Zeichen."

"Die Kooperation ermöglicht uns, den Ausbau der Sonnenenergie in Österreich massiv voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Gewerbebetrieben und Handelsunternehmen wie METRO ist dabei von enormer Bedeutung - hier gibt es noch immer viele ungenutzte Dachflächen, die wir zu Sonnenkraftwerken auch mitten in der Stadt machen können", betont Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie.

Paradebeispiel für Photovoltaik-Nutzung im Gewerbe

Die METRO Standorte sind ein Paradebeispiel, wie Photovoltaik im Gewerbe sinnvoll eingesetzt werden kann. Einerseits sind die Flachdächer der Großmärkte bestens für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen geeignet, andererseits verbrauchen sie den erzeugten Strom großteils direkt vor Ort, etwa für Beleuchtung, Kühlhäuser oder Logistik. Etwa 20 bis 25 Prozent des Gesamtstrombedarfs eines Großmarktes können künftig mit dem eigenen Sonnenstrom abgedeckt werden. Insgesamt werden die Photovoltaik-Anlagen etwa 8.200 Megawattstunden Sonnenstrom im Jahr produzieren. Zum Vergleich: Damit können umgerechnet rund 3.200 Haushalte ein Jahr lang mit sauberem Sonnenstrom versorgt werden.

Müllvermeidung und Regionalität

METRO nützt Ressourcen sparsam und verant­wortungsvoll und bekennt sich zu zukunftsorien­tierter Energieeffizienz. Nicht nur durch den Einsatz von Photovoltaik, sondern auch durch umweltverträgliche Belieferung der Kunden. Seit zwei Jahren setzt METRO auf eine rasche, nachhaltige Zustellung mit eVans - dem METRO Express - und seit September 2018 erweitert auch ein eTruck die Elektro-Flotte des Großhändlers.

Bis 2025 will METRO ihren Plastik-Fußabdruck entschieden verringern. Herkömmliche Einwegkunststoffe sollen durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompos­tierbare Alternativen ersetzt und der Übergang zu einer geschlossenen Kunststoff- und Kreislaufwirtschaft gefördert werden.

1.714 regionale Produkte von 198 regionalen Lieferanten und Produzenten (Stand Mai 2019) nehmen im Sortiment einen hohen Stellen­wert ein und werden mit "Regionah" speziell gekennzeichnet. Die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten wird kontinuierlich ausgebaut, kurze Lieferwege sorgen für Nachhaltigkeit
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Auch Lebensmittelabfälle zu reduzieren ist wichtig. Denn nichts gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun ist keine Option. METRO hat sich dazu verpflichtet, bis 2025 im Unternehmen Lebensmittelabfälle um 50% zu reduzieren. Durch die 3-Stunden-Belieferung mit eVans - dem METRO Express - können Kunden ihre Ware sehr flexibel ordern und können den Lagerstand geringhalten. Damit leisten auch die Kunden bereits heute einen wesentlichen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.


Artikel Online geschalten von: / holler /