© imh / Astrid Bartl - Energiekongress EPCON
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Neue Spielregeln für die Local Energy Communities

2019 und 2020 sind wichtige Jahre für die europäischen und österreichischen Energiegesetze.

Das Clean Energy Package der EU wird im Erneuerbaren Ausbaugesetz in Österreich umgesetzt. Dies sind wichtige Schachzüge für die Zukunft der Energiewirtschaft - Darin sind sich die Keyplayer der Branche auf dem Energiekongress EPCON am 3. und 4. April 2019 einig. Mit den Vertretern des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Energie-Control verwandelte sich das beschauliche Mauerbach im Wienerwald zum pulsierenden Herz der Energiebranche.

Niedliche Zwerge werden zu Riesen

Plötzlich tauchen Local Energy Communities als neue Akteure auf, bei denen noch niemand so recht weiß, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Was sind ihre Rechte und Pflichten und in welchem Ausmaß können Sie gebraucht werden? Die neuen Akteure sind weder die Erzeuger-Riesen noch die klassischen Verbraucher der Industrie. Sie zählen auch nicht zu den eigenständigen Erzeugern. Sie sind anfangs niedliche Zwerge, die sich zusammenschließen und zu Riesen werden. Mit den Rechten der Zwerge mischen sie den Markt und die Netze auf. Sie erzeugen den Strom für den Eigenbedarf und speisen überflüssige Energie in die Netze ein.

Rechte und Pflichten der Local Energy Communities

Wie gehen die Netzbetreiber nun mit Local Energy Communities um? Was ist der Energieversorgung dienlich und förderungswürdig? Wohin geht die Zukunft? Die europäische Politik weist eindeutig den Weg: Die kleinen Erzeuger bekommen viel Aufmerksamkeit in den neuen Gesetzen. Ihre Rechte werden weit über die bestehenden Regeln für gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen hinausgehen. Im Clean Energy Package der EU werden rechtliche Rahmenbedingungen gesetzt, mit denen ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende geleistet wird.


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