© parentsForFuture
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Parents For Future unterstützen aktiv Schüler*innenstreik

"Sie tun das Richtige, wir stärken ihnen den Rücken". Offener Brief an Bildungsminister und Bildungsdirektionen

Im Zuge der Diskussion über die von Greta Thunberg ausgelöste weltweite Schulstreikbewegung formierte sich in den letzten Tagen auch in Österreich eine Initiative namens "Parents For Future" (www.fridaysforfuture.at/parentsforfuture).

"Wir sind ein freier Zusammenschluss von erwachsenen Menschen und stehen als #ParentsForFuture in Solidarität zur #FridaysForFuture Bewegung. Wir unterstützen die jungen Menschen in ihrem Kampf für einen ambitionierten Klimaschutz in Österreich und globale Klimagerechtigkeit", heißt es auf der Website. Ausdrücklich wird der Schulstreik darin befürwortet: "Dazu gehört für uns auch explizit das Mittel des Schulstreiks".

Die Jugendlichen überraschen mit ihren Aktionen nicht nur die Eltern. Auch der Jugendforscher Klaus Hurrelmann erklärte am 19. Januar in einem Interview mit der "Welt": "Ich bin überrascht von der hohen Zahl der Teilnehmer. Auch der Anlass war für uns nicht vorhersehbar. Tatsache ist aber, dass sich die Jugendlichen seit einiger Zeit politisieren. Wir wissen aus unseren Studien, dass die unter 20-Jährigen interessierter an Politik sind als die Generation vor ihnen. Das Thema Umweltschutz hat an Bedeutung gewonnen."

In einem offenen Brief wurden nun der Bildungsminister und die Bildungsdirektionen aufgefordert, den Schüler*innen die Teilnahme an den Aktionen als verfassungsmäßiges Recht der Teilhabe an der politischen Meinungsbildung und Teil des Bildungsauftrags zu gestatten.

Am 15. März wird die Elterninitiative Parents For Future außerdem die Demonstrationszüge begleiten und Hilfsaufgaben, beispielsweise als Ordner, übernehmen. Weitere Unterstützungsmaßnahmen, darunter auch Hilfe bei der Finanzierung weiterer Aktionen, sind geplant.


Artikel Online geschalten von: / holler /