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Kritik an Anti-Atompolitik

In Tschechien und der Slowakei werden neue Atomkraftwerke gebaut oder stehen bereits kurz vor der Inbetriebnahme.

"Wir fordern die Regierung auf, Österreich endlich aktiv vor den Gefahren von Atomkraft zu schützen", betont SPÖ-Energiesprecherin Muna Duzdar.

Ein nur 100 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt liegender Atomreaktor könnte bald in Betrieb gehen. Die Rede ist vom Reaktorblock 3 im slowakischen Kernkraftwerk Mochovce, der auf einem möglichen Erdbebengebiet liegt. "Obwohl bei diesem Kraftwerk veraltete Technologie eingesetzt wird und Sicherheitsmängel offenkundig sind, haben es die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung bisher vorgezogen, zu schweigen", kritisiert Duzdar.

Auch Tschechien treibt den Ausbau der Kernkraft voran, wie Tschechiens Premier Andrej Babis erst kürzlich verkündet hat. Derzeit sind in Tschechien zwei Atomkraftwerke in Betrieb, die nach Expertenmeinung ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen.

"Österreich liegt im unmittelbaren Gefahrenbereich dieser AKWs", warnt SPÖ Umweltsprecher Klaus Feichtinger. Er fordert die Regierung auf, endlich entschlossen gegen den Neubau von Reaktoren und gegen bestehende Atomkraftwerke in unseren Nachbarländern aufzutreten.

Die Regierung müsse auf bilateraler und europäischer Ebene für Gespräche sorgen, um die Österreicherinnen und Österreicher vor diesen Gefahren zu schützen.



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