© Pixabay / Selbst Feuerwehrautos können, wie in Linz, bereits elektrisch betrieben werden
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Energieautarkes Bundesheer

Eine Landesverteidigung samt Katastrophenschutz kann nur funktionieren, wenn die Grundbedürfnisse auch im Notfall autark funktionieren

Österreich erlebte in diesem Jahr zahlreiche Stromausfälle, von denen zehntausende Menschen betroffen waren. Wie zum Beispiel im Oktober in Kärnten. Da Stromausfälle meist Unwetter-bedingt erfolgen und diese Ausfälle durch den Klimawandel zunehmen, ist naheliegend, dass Katastrophen-Dienste wie beispielsweise das Bundesheer, die Feuerwehr und das Rote Kreuz für den eigenen Betrieb genügend selbst-produzierte Energie zur Verfügung haben sollten. Mithilfe von Solarenergie, Batterien und stromproduzierenden Pellets-Öfen wäre eine Resilienz, also Energieautarkie, gegeben. Diese würde nicht nur solange funktionieren, wie Treibstoff im Tank ist, sondern einen dauerhaften Betrieb ermöglichen. Unabhängig von Ölpreisen und -Verfügbarkeiten. Technisch wäre diese leicht realisierbar und könnte solche Einrichtungen auch gleich als Vorzeige-Modelle positionieren, um aufzuzeigen, wie einfach, leistbar, ganzjährig und umweltfreundlich heutzutage bereits Energie produziert werden kann. Da auch immer mehr Einsatz- und Nutzfahrzeuge mit bis zu 60 Tonnen Nutzlast elektrisch betrieben werden können, wäre die Treibstoff-Versorgung damit gesichert. Zwei Menschen, die sich im Bereich der Sensibilisierung für großflächige Stromausfälle (Blackouts) engagiert einsetzen, sind Oberst Gottfried Pausch und Herbert Saurugg. Ein Vortrag der beiden ist sehr empfehlenswert.



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