© haraldmk pixabay.com / Photovoltaik
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Förderbudget für Photovoltaik geringfügig aufgestockt

PVA begrüßt ersten kleinen Schritt - dennoch droht Marktstillstand

Erfreuliche Nachrichten gibt es bei der Investförderung des Klima- und Energiefonds: Nachdem das diesjährige Förderbudget für Kleinanlagen beinahe halbiert wurde (2017: 8 Mio. Euro; 2018: 4,5 Mio. Euro), wurde das Budget nun um 360.000 Euro aufgestockt. "Wir sehen dies als ersten kleinen Schritt die ambitionierten Ziele der Regierung umzusetzen", so DI Vera Immitzer, Generalsekretärin des Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Mit dem zusätzlichen Förderbudget können weitere 260 PV-Anlagen gefördert werden. Dieses Jahr verzeichnet der PVA einen verstärkten Förderandrang und so waren innerhalb der ersten zwei Monate bereits drei Viertel der Fördergelder ausgeschöpft.

"Es ist ein erster Tropfen auf einem sehr heißen Stein. Wir sind froh, dass unsere Petition ‚Sonnenstromwende JETZT‘ gehört wurde, in der unter anderem diese Aufstockung gefordert wird, aber unglücklich darüber, dass mit einem geringfügig erhöhtem Budget versucht wird, das Problem zu lösen" so Immitzer weiter. Trotz der Aufstockung wird das Förderbudget voraussichtlich nach dem Sommer ausgeschöpft sein - noch vor dem eigentlichen Förderende im November 2018. Der Verband fordert daher dringend eine wesentliche Aufstockung des Förderbudgets um Planungssicherheit für die Betriebe zu erhalten und einen Marktstillstand mitten in der Saison zu vermeiden.

All jenen, die eine Investförderung nutzen wollen, raten wir, sich für die Förderung zu registrieren. Innerhalb von 12 Wochen ist die Anlage zu errichten. Gefördert werden Anlagen mit 275 Euro pro kWp (max. 5 kWp werden gefördert, die Anlagen kann jedoch auch größer gebaut werden).



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Weitere Infos: Photovoltaik Austria

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