© Deopito / Railjet
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VCÖ-Klimabilanz von Pendlerstrecken zeigt: Österreichs Bahnpendler leisten großen Beitrag zum Klimaschutz

Bahnverbindungen für Pendlerinnen und Pendler weiter ausbauen

Wer mit der Bahn statt mit dem Auto von Wels nach Linz zur Arbeit pendelt, vermeidet im Schnitt pro Jahr rund 2.600 Kilogramm CO2, macht der VCÖ aufmerksam. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt die Klima-Bilanz für mehr als 100 Pendlerstrecken in Österreich. Ein Pkw verursacht pro 1.000 Personenkilometer 13 Mal so viel CO2 wie die Bahn. Der VCÖ fordert mehr und häufigere Bahnverbindungen, damit mehr Pendler die Möglichkeit haben, klimafreundlich und kostengünstiger zur Arbeit zu fahren.

Der VCÖ hat beispielhaft für Pendlerverbindungen in Österreich einen Klimabilanz-Vergleich zwischen Auto und Bahn erstellt. Das Auto verursacht im Schnitt 13 Mal so hohe CO2-Emissionen wie die Bahn. Wer auf der Strecke St. Pölten nach Wien mit der Bahn statt mit dem Auto zur Arbeit pendelt, vermeidet im Schnitt rund 4.500 kg CO2 pro Jahr, von Villach nach Klagenfurt spart ein Bahnpendler 2.850 kg CO2 pro Jahr ein, von Feldkirch nach Dornbirn 2.140 kg CO2 pro Jahr und auf der Strecke Hallein nach Salzburg sind es 1.850 kg CO2 pro Jahr. Die Bilanz bezieht sich auf ein Arbeitsjahr mit 220 Arbeitstagen.

Der VCÖ spricht sich für eine weitere Verbesserung der Bahnverbindungen aus. "Der Verkehr ist beim Klimaschutz Österreichs größtes Sorgenkind. Hier sind verstärkte Anstrengungen nötig. Das Angebot an klimafreundlicher Mobilität ist auszubauen und weiter zu verbessern", betont VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Der VCÖ hat für die Bevölkerung Tipps zusammengestellt, wie jeder und jede einzelne in der Mobilität einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Die Tipps für klimafreundliche Mobilität gibt es im Internet unter www.vcoe.at



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