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Was tun, wenn’s brennt bei Bioenergieanlagen?

w.econ Anlagen Report schafft Effizienz und Transparenz bei Bioenergieanlagen

Anlagen zur Gewinnung von Bioenergie wie Gas und Strom aus nachwachsenden Rohstoffen voll im Trend. Moderne Verfahren, ausgereifte Anlagen und wirtschaftliche Anreize lassen Investoren und Unternehmer wie Landwirte über den Bau und Betrieb von Bioenergieanlagen nachdenken. Doch diese Anlagen sind nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz. Sie sind vor allem auch Investitionsobjekte, in denen Biomasse wie Gülle, Mais oder Holz möglichst effizient und rentierlich in Energie umgewandelt werden soll. Ein detailliertes und kontinuierliches Controlling und Reporting von Betriebseffizienz, Kosten, Erträgen, Liquidität und Cash Flow ist trotz Investitionen in Millionenhöhe dennoch eher selten.

Vorbeugendes Controlling statt Krisenmanagement

‘Trotz einiger Jahre Erfahrung beim Bau und Betrieb von Bioenergieanlagen steht die Branche noch ziemlich am Anfang. Entsprechend gibt es kaum ausgereifte Verfahren und Vergleichswerte, um die Kosten- und Leistungseffizienz solcher hochkomplexen Systeme zu kontrollieren und zu optimieren’, meint Matthias Bäcker, geschäftsführender Gesellschafter der w.econ Unternehmensberatung KG. Die Kieler Experten haben bereits Erfahrung mit den vielfältigen Anforderungen beim Bau und Betrieb von Bioenergieanlagen wie der Biogaserzeugung oder Holzheizkraftwerken. ‘Wir werden oft gerufen, wenn sich in der Planung, im Bau oder im Betrieb einer Bioenergieanlage Probleme häufen oder ein Projekt komplett zu scheitern droht’, so Bäcker. Der Unternehmensberater besitzt umfassendes technisches und betriebswirtschaftliches Know-how und kann seinen Kunden so auch in Krisenfällen schnelle und praktikable Lösungswege aufzeigen. Besser sei es jedoch, Mängel und Potenziale einer Anlage frühzeitig zu erkennen und Probleme zu beheben, bevor sie existenzgefährdende Ausmaße annehmen, so Bäcker. Dazu haben die Kieler Berater jetzt den w.econ Anlagen Report entwickelt, ein innovatives Controllinginstrument, mit dem sich sowohl technischer als auch betriebswirtschaftlicher In- und Output von kleinen bis hin zu komplexen Anlagen erfassen und vergleichen lässt. Der Anlagen-Report definiert die relevanten Kennzahlen, führt Plan- und Ist-Werte zusammen und zeigt den Soll-Ist-Vergleich. Damit lassen sich nicht nur die Produktion und Rentabilität überwachen. Auch die Effizienz kann verglichen und Kapazitätsreserven aufgespürt werden. Bäcker: ‘Betreiber und Investoren können mit dem Anlagen-Report frühzeitig sehen, ob und wo es brennt. Oder auch, wo es vielleicht nicht genug brennt. So können Produktions- und Verfahrensmängel rechtzeitig erkannt und ohne größere Ausfälle korrigiert und behoben werden.’

Alles auf einen Blick: Input, Output, Produktion, Finanzen

Der Anlagen-Report lässt sich individuell auf die Bedürfnisse und die Anlage des Betreibers zuschneiden. Die benötigten Daten werden dabei von w.econ und dem Kunden gemeinsam festgelegt und dann von w.econ regelmäßig erfasst und in die Datenbank eingepflegt. Monatlich oder quartalsweise erhält der Kunde eine Auswertung übersichtlich auf einem DIN-A3-Blatt zusammengefasst. ‘Diese Form der Auswertung führt zu einer transparenten Betriebsführung und ermöglicht ein schnelles und diszipliniertes Reporting für den Unternehmer, aber auch für Gesellschafter und Banken’, beschreibt Bäcker den Vorteil des Anlagen-Reports. Neben Tabellen und Soll-Ist-Vergleichen werden die wesentlichen Daten auch grafisch aufbereitet. Auf Wunsch analysiert das Beraterteam auch die aktuelle Entwicklung und kommentiert sie im Anlagen-Report.

Zu den ausgewerteten Daten gehören zum Beispiel die mengen- und wertmäßigen Absatzzahlen, bei größeren Produktionsstätten auch aufgeschlüsselt nach den einzelnen Anlagen und den Produktarten wie Gas, Strom oder Wärme. Ebenfalls dargestellt sind die Monats- und kumulierten Jahreswerte von In- und Output im Abgleich zu Planzahlen und Vorjahreswerten, Effizienzbeurteilung durch Vergleich von Inputmengen und Betriebsstunden zu Plan- und Vorjahreswerten, Liquiditätsentwicklung und Darlehensstände sowie operativer Cash-Flow und Finanz-Cash-Flow. Außerdem gibt der Anlagen-Report Auskunft über Prozesskennzahlen wie das Verhältnis von Output zu Input in Abhängigkeit von der Input-Stoffart oder die Beziehung zwischen Eigenstromverbrauch und Stromproduktion. Bei Standard-Anlagen kann der Anlagen Report ab einem monatlichen Betrag von 200 Euro eingeführt werden. Der genaue Preis richtet sich nach den individuellen Kunden-Wünschen und der Komplexität der Anlage.


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