© Office Gov. Brown/ Governor  Brown mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg
© Office Gov. Brown/ Governor Brown mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg

Kaliforniens Governor Brown: Das Ziel ist Action

Treffen mit norwegischer Ministerpräsidentin und den Wissenschaftsakademien um wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen

Oslo/Norwegen - Kaliforniens Gouverneur Edmund G. Brown Jr. traf sich gestern mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg. Gleichzeitig fand ein einzigartiges Treffen mit Vertretern der weltweit führenden unabhängigen nationalen Wissenschaftsakademien statt, um die Auswirkungen des Klimawandels zu diskutieren, und zu beraten, wie Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger Forschungsergebnisse wirksamer in sinnvolle Maßnahmen umsetzen können. "Das Ziel ist Action - Action in Bonn, Action in Kalifornien, Action in der ganzen Welt - um auf eine nachhaltige Schiene zu kommen", sagte Gouverneur Brown in Bonn, Deutschland, wo er als Sonderberater für Staaten dienen wird und Regionen bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23) vertritt. "Die Herausforderung besteht darin, Wissenschaft und Wahrheit in unsere Politik zu bringen." Mit Premierministerin Solberg sprach Brown über die Auswirkungen des Klimawandels auf Ozeane und Wälder, Erneuerbare Energien und emissionsfreie Fahrzeuge. Das Treffen folgt dem Besuch des norwegischen Klima- und Umweltministers Vidar Helgesen in Kalifornien Anfang dieses Jahres, um Norwegens Mitgliedschaft in der 2Under-2-Coalition" anzukündigen. Nach dem Treffen mit Premierminister Solberg traf Brown Minister Helgesen um an einer eintägigen Diskussionsrunde mit Wissenschaftlern der unabhängigen nationalen wissenschaftlichen Akademien aus den Vereinigten Staaten, Norwegen, Großbritannien, Deutschland, China, Finnland, Kanada, Schweden, Frankreich und Dänemark. Bei diesem ersten Treffen diskutierten Wissenschaftler und Entscheidungsträger die Erkenntnisse aus der Klimaforschung zu Habitat- und Biodiversitätsverlust, die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umweltzerstörung. Die Teilnehmer konzentrierten sich auch darauf, wie wissenschaftliche Fakten effektiver kommuniziert und verbreitet werden können, um Maßnahmen zu fördern und Politik zur Entscheidungsfindung besser zu informieren. Das Treffen baut auf einer Initiative auf, die vor vier Jahren von Gouverneur Brown gestartet wurde, zu einer Konsenserklärung, die wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen in einer einheitlichen Botschaft zusammenfasst, die von mehr als 1.500 internationalen Wissenschaftlern und Forschern unterzeichnet wurde. Unzählige Wissenschaftler nahmen an der Versammlung teil: der Präsident der norwegischen Akademie der Wissenschaften Ole M. Sejersted und deren Generalsekretär Øystein Hov; von der Universität Oslo Professor Nils Chr. Stenseth; von der Stanford Universität Jasper Ridge Biological Preserve Exekutivdirektor Anthony Barnosky; Stanford-Universitätsprofessor Elizabeth Hadly; Vertreter der finnischen Akademie der Wissenschaften und Professor Mikael Fortelius von der Universität Helsinki; der Vizepräsident der Königlichen Schwedischen Akademie, Martin Jakobsson; Royal Danish Academy Mitglied Professor Carsten Rahbek von der Universität Kopenhagen; die Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA, Marcia McNutt; von der Royal Society of Canada der ehemalige Präsident und von der McGill University Professor Graham Bell; als Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea der Straßburger Universität Professor Yvon le Maho; als Mitglied der Deutschen Nationalakademie der Wissenschaften und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber; John Shepherd, Mitglied der Royal Society of London und die Chinesische Akademie der Wissenschaften, deren Hauptforscher des Instituts für Zoologie, Zhi-Bin Zhang.

Heute trifft Gouverneur Brown den Blogeberger UN-Sondergesandten für Städte und Klimawandel, den US-Pledge-Mitgründer, um die laufenden Bemühungen von Städten, Staaten und Unternehmen in den USA zu diskutieren und die Ziele des Pariser Abkommens zu unterstützen. Im Rahmen einer Diskussion über die Dekarbonisierung der Wirtschaft ist Brown Gastgeber einer Unterzeichnungszeremonie, um einen weiteren US-Staat in der Under-2-Coalition willkommen zu heißen. In der vergangenen Woche hat Gouverneur Brown in Brüssel, Belgien, auf einer hochrangigen Konferenz über saubere Energie, die vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission organisiert wurde, die Eröffnungsrede gehalten. Er traf sich mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments und den Spitzenvertretern der Europäischen Union auf der COP23. Mitglieder des obersten Klima- und Umweltausschusses des Europäischen Parlaments und der politischen Parteien des Parlaments diskutierten ausführlich über Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit bei Klimaschutzmaßnahmen und unterstrichen die lokalen und globalen Bemühungen von Kalifornien im Kampf gegen den Klimawandel auf einer Veranstaltung des German Marshall Fonds. In Stuttgart traf sich der Gouverneur auch mit dem C0-Faounder der Under-2-Coalition, dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten, und hielt einen Vortrage vor dem Landtag. Am Wochenende hielt Gouverneur Brown eine Grundsatzrede auf einem Symposium zum Klimawandel, das von der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan ausgerichtet wurde. Gouverneur Brown wurde im Juni von Fidschis Premierminister Frank Bainimarama - dem Präsidenten der COP23 - zum Sonderberater für Staaten und Regionen ernannt. Der Gouverneur baut weiterhin starke Koalitionen von Partnern auf, die sich für die Eindämmung der CO2-Emissionen einsetzen.


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