© Gerd Altmann / pixabay.com
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Stromanbieter-Check 2017 bestätigt Kritik des Anti Atom Komitees

Offenlegung der Stromlieferverträge Gebot der Stunde

Täuschung des Kunden beenden

Der Stromanbieter-Check 2017, eine Bewertung österreichischer Stromanbieter bestätigt die Kritik des Anti Atom Komitees an der Stromkennzeichnung auf ganzer Linie. Atomstrom wird mit Wasserkraftzertifikaten zu Ökostrom gewaschen. Der Kundenwille völlig ignoriert. Das Anti Atom Komitee erwartet von neuer Bundesregierung ein Ende dieses Trauerspiels!



In dieser Bewertung von Global 2000 und dem WWF werden 38 österreichische Stromanbieter hinsichtlich ökologischer Kriterien durchleuchtet und zeigt ein mehr als ernüchterndes Ergebnis.

Nur 1,5% der bewerteten Anbieter können als vorbildhaft bezeichnet werden.

Das bestätigt die Kritik des Anti Atom Komitees auf ganzer Linie, dass die überwiegende Mehrheit der Stromanbieter den Stromkunden Strom unbekannter Herkunft (Graustrom mit über 65% Atom- und Fossilstrom) mit ausländischen Wasserkraftzertifikaten als Ökostrom verkaufen.

‘Dies stellt eine klare Täuschung des Stromkunden und eine Missachtung des Kundenwillens dar, weil der weitaus größte Teil des Geldes vieler Stromkunden, die sich für Ökostrom entscheiden, auf den Konten der Atomstrom- und Fossilstromkonzerne landet’, stellt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee klar.

‘Wir fordern daher eine völlige Offenlegung der Stromlieferverträge der Stromanbieter, denn die Stromkunden haben ein Recht darauf zu wissen, wer von Ihrem Stromgeld tatsächlich profitiert!

Wir appellieren daher auch an die neue Bundesregierung, diesem unwürdigen Schauspiel, dieser Täuschung des Konsumenten und Missachtung des Käuferwillens ein Ende zu bereiten’, so Manfred Doppler abschließend!

Quelle : Anti Atom Komitee
Tel.: +43 (0)7942 72543
www.anti.atom.at


Artikel Online geschalten von: / hackenberg /